Die Sozialdemokraten in Amstetten sorgen sich um die Sicherheit der Bürger und fordern die Aufstockung der städtischen Exekutive. Die ÖVP verweist hingegen auf ein laufendes Maßnahmenpaket.
Die Sicherheit der Amstettner darf nicht zu einem Politikum werden“, betont SPÖ-Stadtrat Bernhard Wagner – und forderte prompt im Gemeinderat eine Aufstockung der Stadtpolizei. Dies sei nämlich aktuell notwendiger denn je. So spricht Wagner, selbst Polizist, in der jüngeren Vergangenheit von vermehrten gewalttätigen Übergriffen auf junge Erwachsene. Vor allem rund um den Bahnhof und in den Durchgängen von der Wiener Straßen in den Graben wurde den Sozialdemokraten eine „Häufung unangenehmer Situationen“ gemeldet. Doch der Antrag, die Stadtpolizei um drei Planstellen aufzustocken und überparteiliche Gespräche zu fixieren, wurde von VP und Grünen abgelehnt. „Das ist mehr als unverständlich“, ärgert sich jetzt Wagner.
„Vernachlässigte Sicherheitsstruktur“
Ohne politischen Seitenhieb geht es aber auch seitens der Volkspartei nicht. „Mit Übernahme der Regierungsverantwortung 2020 begann die Aufarbeitung der durch die SPÖ vernachlässigten Sicherheitsstruktur“, so Vizebürgermeister Markus Brandstetter. Seither sei aber bereits viel passiert. Unter anderem gebe es mehr Polizeipräsenz in Grätzln und ein ausgearbeitetes Maßnahmenpaket, das ohnedies die Aufstockung der Stadtpolizei und einen überparteilichen Sicherheitsstammtisch vorsieht.









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