25.09.2022 17:06 |

Daran muss er arbeiten

Haas-Renningeneur Komatsu: „Das ist Micks Problem“

Keine leichte Zeit für Mick Schumacher. Noch immer ohne neuen Vertrag im Gepäck wird die Zeit langsam knapp, dem deutschen droht das Aus in der Formel 1. Haas-Renningeneur Ayao Komatsu gewährte nun einen Blick hinter die Kulissen und ortete die Probleme des 23-Jährigen. 

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Vor allem den Kampf mit Schumachers Teamkollegen Kevin Magnussen sieht der Japaner kontraproduktiv. Insbesondere das Rennwochenende in Spielberg hätte viel Konfliktpotenzial mit sich gebracht, nachdem die Box Micks Wunsch missachtet hatte. Im Sprint am Samstag hatte Schumacher den Kommandostand darum gebeten, mit dem langsameren Magnussen, der knapp vor ihm lag, Position zu tauschen - ohne Erfolg. Daraufhin soll es zu Spannungen im Team gekommen sein.

Krisensitzung nach Spielberg-Sprint
„Wir haben vor dem Sprintrennen darüber gesprochen, wie wir es als Team angehen werden. Aber was er dann gemacht hat, war nicht so toll. Und was er danach gesagt hat, war auch nicht so toll“, erklärte Komatsu nun im Interview mit „Motorsport-total.com“. Im Anschluss an das Rennen hätte sich das Team zusammengesetzt, um Schumachers Fokus zu thematisieren.

Komatsu weiter: „Er ist ein junger Fahrer, und er will der Beste sein. Er will alle anderen schlagen. Das geht in Ordnung, denn so muss ein junger Rennfahrer ticken. Andererseits sollte man aber auch das Gesamtbild erkennen. Was ist die Position des Teams insgesamt, was ist meine Position? Da kann schon ein klitzekleines Umdenken viel ausmachen.“

Ob sich Schumacher die Worte seines Renningenieurs zu Herzen nimmt. Sollte er weiterhin in der Motorsport-Königsklasse Runden fahren wollen, wird er das wohl tun müssen.

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