Teameigentümer Gene Haas hat sich für die Formel-1-Rennen in Zandvoort (dieses Wochenende) und Monza (kommendes Wochenende) angekündigt, um sich mit Teamchef Günther Steiner über den zukünftigen Kader zu unterhalten. Dennoch muss sich Mick Schumacher vorerst einmal keine Sorgen machen. „Wir haben keine Eile“, stellt Südtiroler klar.
Acht Rennen vor Saisonende steht Mick Schumacher noch immer ohne Vertrag für 2023 da. Während ein Pilot nach dem anderen das Fahrerlager wechselt, verläuft die Suche nach einem neuen Arbeitgeber für den Deutschen bislang erfolglos und auch Haas hat sich noch nicht zu einer Vertragsverlängerung hinreißen lassen.
Zukunftsgespräche
Noch dazu sucht nun Gene Haas, Eigentümer des nach ihm benannten Formel-1-Teams, das Gespräch mit Steiner. Der US-Amerikaner will sich mit dem 57-Jährigen darüber unterhalten, wer kommendes Jahr für Haas an den Start gehen wird. Da sich der Unternehmer bereits für die kommenden zwei Rennen angekündigt hatte, möchte man meinen, Schumacher bleibe nicht mehr viel Zeit, sich mit Leistungen in Zandvoort und Monza zu empfehlen.
Nun die Entwarnung. „Wir haben entschieden, noch ein bisschen zu warten“, zitiert „Motorsport-Total.com“ Steiner. „Wir beobachten die Situation mit Mick und schauen, wie er sich entwickelt. Sonst treffen wir vielleicht eine Entscheidung, die wir am Ende irgendwann bereuen. Das werden wir nicht tun.“
Konkurrent will Mick als Kollegen
Sollte Haas nicht an dem 23-Jährigen festhalten wollen, bleiben dem Deutschen wohl nur noch Williams und Alpine als Alternativen. Bei letzterem Team wurde er bereits wärmstens von Esteban Ocon empfohlen. Der Franzose hält viel von Schumacher und würde sich freuen, ihn im Team begrüßen zu dürfen. Für den Deal müsste jedoch erst Teamchef Otmar Szafnauer überzeugt werden, der wohl eher auf Pierre Gasly setzen wird.








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