Bleiben Gäste aus?

Gastro: Heizschwammerl-Verbot sorgt für Aufregung

Steiermark
14.09.2022 06:00

Wirte sorgen sich nach der Ankündigung der Klima-Ministerin um ausbleibende Kundschaft - vor allem bei kleinen Lokalen. Wir haben uns in Graz umgehört.

Nur eine Handvoll Plätze hat das Grazer Lokal Pink Elephant am Eisernen Tor im Innenraum, dafür aber Dutzende auf der Terrasse. Im Winter halten Heizstrahler und Decken die Gäste warm – aber das könnte nun ein Ende haben. Energieministerin Leonore Gewessler prüft ein Verbot der energieintensiven Heizungen für draußen.

„Einige unserer Lokale leben von der Terrasse – das hätte also natürlich Auswirkungen auf das Geschäft“, sagt Judith Schwarz, Inhaberin der Aiola-Gruppe, zu der das Pink Elephant oder auch der Grazer Landhauskeller gehören. „Wir sind aber die Letzten, die das Thema Energiesparen nicht ernst nehmen – es steht ja auch in unserem finanziellen Interesse.“ Man diskutiere derzeit Lösungen.

Anders sieht das Georg Leitner, Chef der Welscher Stub’n in der Grazer Schmiedgasse. „Ich bin gegen so ein Verbot. Man will und muss den Gästen ja etwas bieten, und die Raucher wollen nicht im Kalten stehen.“ Das Rauchverbot sei damals der Anlass gewesen, sich einen Heizstrahler zuzulegen. „Man investiert - und dann kommt es wieder ganz anders“, ärgert sich der Wirt.

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Wir müssen und sollen unseren Gästen das auch bieten können!

Georg Leitner

Die Gastronomie kämpfe derzeit mit genug Problemen, sagt Leitner – von Corona-Nachwehen bis hin zu massivem Personalmangel. „Wir müssen jetzt sogar einen zusätzlichen Ruhetag einführen.“

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