Das jüngst verabschiedete US-Gesetz zur Förderung der Halbleiter-Produktion trägt erste Früchte: Branchen-Schwergewicht Micron will Milliarden in die Speicherchip-Fertigung in den USA stecken.
Bis Ende des Jahrzehnts sollen in mehreren Stufen 40 Milliarden Dollar (rund 39 Milliarden Euro) investiert werden, wie Micron am Dienstag ankündigte. Die Firma verwies ausdrücklich auf die Subventionen aus dem erst kürzlich verabschiedeten „Chips and Science Act“ zur Förderung der Halbleiterfertigung in den USA. Bei Micron sollen dabei 5000 Jobs entstehen.
Mit dem Gesetz wollen die USA ihre Abhängigkeit von der Chipproduktion in Asien verringern. Unter anderem in Taiwan befinden sich große Fertigungskapazitäten - angesichts der Spannungen mit China macht sich die US-Politik Sorgen um die Versorgungssicherheit.
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