15 Jahre lang feierte Rekordchampion Lewis Hamilton in der Formel 1 zumindest einen Saisonsieg. Heuer steht der siebenfache Weltmeister allerdings noch mit leeren Händen da. Bei seinem 300. Start will er in Frankreich Red Bull und Ferrari fordern.
Lewis Hamilton darf in Le Castellet feiern - der siebenfache Weltmeister bestreitet am Sonntag seinen 300. Grand Prix, liegt damit in dieser Kategorie an sechster Stelle, Kimi Räikkönen liegt mit 349 Starts vor Fernando Alonso mit 344 an der Spitze. Doch damit nicht genug: „Sir Lewis“ kämpft um eine unglaubliche Serie …
Seit 2007 gibt Hamilton in der „Königsklasse“ Vollgas, hält mittlerweile bei 103 GP-Siegen. Und: In jedem Jahr feierte der 37-Jährige aus Stevenage zumindest einen Rennsieg. Heuer steht er zur Saisonhalbzeit allerdings noch mit leeren Händen da. Aber Mercedes kommt dem Top-Duo Red Bull Racing und Ferrari immer näher. „Ich bin zufrieden mit der momentanen Situation. Und die jüngsten Ergebnisse spiegeln den enormen Einsatz des gesamten Teams wider“, sagte Teamchef Toto Wolff vor dem Gastspiel auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich. Dem 50-jährigen Wiener ist bewusst, „dass uns noch etwas auf die Spitze fehlt. Wir werden aber alles daran setzen, diese letzten Zehntel zu finden“.
Und da kommt Paul Ricard mit seinem glatten Asphalt, einer Vielfalt an engen und schnellen Ecken sowie der langen Mistral-Geraden vielleicht zum richtigen Zeitpunkt. Wolff: „Das Porpoising haben wir jetzt im Griff, bringen für Frankreich weitere Upgrades und hoffen, zumindest aufs Podium fahren zu können.“
Hamilton selbst, der heute im ersten freien Training aufgrund der neuen Rookie-Regel von Nyck de Vries ersetzt wird, zeigte sich erneut äußerst fokussiert, meinte im Vorfeld: „Ich bin davon überzeugt, dass wir heuer noch Rennen gewinnen.“
„Nicht daran denken“
Auf Fragen nach seinem 300. Rennstart wirkte „Sir Lewis“ dann aber wieder locker. „Ich will lieber nicht daran denken, denn das zeigt ja nur, wie alt ich schon bin. Von daher kann ich auf diese Feier gern verzichten.“ Kein Problem mit dem Alter hat Fernando Alonso (40), der in Le Castellet seinen 345. Grand Prix bestreitet: „40 ist doch nur eine Zahl, ich bin heute stärker, als ich es vor20 Jahren war.“








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