
Google bringt sein im Sommer 2020 zunächst in Kalifornien gestartetes Erdbeben-Frühwarnsystem nach Europa. In insgesamt zwölf europäischen Ländern, darunter Österreich, sollen sich damit die in den meisten Smartphones verbauten Beschleunigungsmesser nutzen lassen, um seismische Wellen zu erkennen und somit frühzeitig gewarnt zu werden.
Seit Montag wird das Warnsystem in Österreich und elf anderen europäischen Ländern (unter anderen Deutschland, Schweiz, Frankreich, und Tschechien) sowie in Teilen Afrikas und Asiens ausgerollt. Der Rollout erfolge über mehrere Tage, bis jeder Nutzer darauf zugreifen könne, werde es daher noch etwas dauern, so Google in einer Mitteilung.
Nutzer finden in den Einstellungen dann eine eigene Menüfunktion für Erdbebenwarnungen. Dort können sie einen „Demomodus“ aufrufen, um zu erfahren, wie eine Warnung aussieht. Sobald das Gerät über das Update verfügt, erhalten Nutzer eine Warnung, wenn ein Erdbeben am derzeitigen Standort des Users erkannt wird. Personen, die diese Warnungen nicht erhalten möchten, können diese auch in den Geräteeinstellungen deaktivieren.















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