14.06.2011 11:11 |

Rollende Villa

Bocklet Ando: Ein Wohnmobil wie ein Einfamilienhaus

Im Vergleich zu den normalen Reisemobilen bis 3,5 Tonnen wirkt der Bocklet Ando 945HG wie Goliath zu David. Und beim Preis lässt sich das große Alkovenmodell eher mit einem Reihenhaus als mit einem Reisemobil vergleichen.

Für die Fahrt zum nächsten Campingplatz ist der Ando 945HG nicht gedacht. Das neue Alkovenmodell des Koblenzer Herstellers Bocklet richtet sich vielmehr an abenteuerlustige und gut betuchte Globetrotter. Denn wer auch auf Fernreisen nicht auf Komfort verzichten möchte, muss für dieses Langzeit-Reisemobil rund 250.000 Euro netto investieren.

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Der 9,45 Meter lange Ando 945HG baut auf einem MAN-Fahrgestell (TGM 18.250) auf. Der Radstand beträgt 5,08 Meter. Für den Vortrieb sorgt ein 6,9-Liter-Sechszylinder-Diesel mit 250 PS. Das Fahrgestell bietet bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 11,9 Tonnen ausreichend Zuladung.

18 m² Wohnfläche plus Garage und Führerhaus
Der Wohnbereich erstreckt sich auf eine Länge von 7,50 Meter und ist für bis zu vier Personen konzipiert. Die lichte Breite des Aufbaus liegt innen bei 2,40 Meter, die Stehhöhe im Alkovenmobil beträgt 2,00 Meter. Den kompletten Heckbereich nimmt das Schlafzimmer mit einem 2,00 x 1,50 Meter großem Doppelbett ein. Ein weiteres Bett (2,00 x 1,30 Meter) befindet sich im Alkoven, oberhalb des Fahrerhauses. In der Fahrzeugmitte liegt der mit zwei Schiebetüren abtrennbare Sanitärbereich.

Die Küchenzeile ist großzügig angelegt und ausgestattet. Zum Kochen steht ein dreiflammiger Gasherd zur Verfügung, sogar ein Backofen ist an Bord. In den Kühlschrank passen 175 Liter. Die Möbel sind aus Echtholz mit Teak-Furnier. Für Unterhaltung an langen Abenden stehen den Abenteuerreisenden zwei LCD-Fernseher samt Satellitenanlage zur Verfügung. Außerdem natürlich Radio/CD und zum Rangieren eine Rückfahrkamera.

Für autarkes Reisen verfügt das Fahrzeug über einen Frischwassertank von 400 Litern. Der Abwassertank fasst 300 Liter, ein zusätzlicher Fäkalientank fasst 200 Liter. Der wird von der Porzellan-Zerhacker-Toilette gefüllt. Alle Tanks sind innenliegend und beheizt.

Eine Solaranlage mit 360 Watt ist auf dem Dach montiert. Gegen Einbruchsversuche sind alle Türen und Klappen mit Mehrfach-Verriegelungen versehen. Wer eintreten darf, wird dagegen von einer elektrisch ausfahrenden Einstiegsstufe willkommen geheißen.

Im Heck befindet sich eine Garage, die ein Quad aufnehmen kann. Für den Einkauf im nächsten Dorf. Eine Flugzeug- oder Hubschrauberlandung am Dach ist dagegen nicht vorgesehen.

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