23.02.2022 06:00 |

Gefragt am Markt

Experte berichtet: Wird 2022 das Immobilienjahr?

Der Jänner 2022 ist bereits vorbei und das neue Jahr ist schon voll im Gange. In der Immobilienbranche hat sich bis dato auch schon einiges getan, denn die Nachfrage nach Liegenschaften bleibt stabil. Auf dibeo.at werden stetig neue Objekte veröffentlicht und somit bleiben die regelmäßigen Nutzer auf dem neusten Stand. 

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Egal ob luxuriöse Villen oder gemütliche Einzimmerwohnungen, auf dibeo.at ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Der renommierte Immobilienexperte Dr. Alexander Scheuch von der Rustler Gruppe äußert sich über die derzeitige Immobilienbranche und erklärt, dass „die Ausbildung und auch die Qualität der Makler absolut herzeigbar ist, auch wenn dies nicht immer der öffentlichen Meinung entspricht“. Scheuch studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien und ist seit 2014 Geschäftsführer für die Bereiche Immobilienvermittlung und -bewertung bei der Rustler Immobilientreuhand GmbH in Wien. Außerhalb seiner beruflichen Leidenschaft gehören die Hobbys Tennis und Golf. Privat hört er gerne klassische Musik und spielt auch selbst gerne Klavier. Er ist Vater eines elfjährigen Sohnes und wohnt in Döbling. 

Als Immobilienexperte weiß er die aktuelle Lage am Markt gut einzuschätzen: 

„Die Immobilienwirtschaft zählt zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Österreichs, umso bedeutsamer ist es, diese zu fördern und zu unterstützen“, postuliert der Fachmann. Das neue Jahr bringt viel mit sich, so auch in der Immobilienbranche, denn es wird spannend: die Nachfrage für Miet- und Eigentumsimmobilien ist zwar bis jetzt ähnlich wie im vorigen Jahr. Allerdings ist das Angebot bei Mietwohnungen in Großstädten wie Wien oder Graz deutlich gestiegen. Deshalb gibt es hier auch eine bemerkbare Preisentspannung.

Anders sieht es hingegen bei Eigentumswohnungen aus, diese ziehen preislich weiter an und kurzfristig ist hier keine Trendumkehr zu erwarten. „Diese Fakten zeigen ganz eindeutig ein immer stärkeres Auseinanderklaffen von Eigentums- und Mietpreisen“, erklärt der Familienvater. Während die Preise für Eigentumswohnungen zuletzt um rund sechs Prozent gestiegen sind, gab es in Wien 2021 erstmals leicht rückläufige Nettomieten. In den letzten zwei Jahren wurde sehr viel in Immobilien investiert und aus diesem Grund ist das Angebot für Mietwohnungen deutlich gestiegen.

Auch am Immobilienmarkt hinterlässt COVID- 19 seine Spuren, denn der Trend an den Stadtrand zu ziehen stieg in den letzten zwei Jahren. Vor allem gilt der Wunsch nach mehr Freifläche. Auch auf dibeo.at ist dieser Trend deutlich bemerkbar, denn es werden stetig mehr Objekte in diesen Gegenden angeboten und auch gesucht. Die Entwicklungen zeigen auch, dass es in knapp geschnittenen Zweizimmerwohnung oftmals eng wird. Vor allem, wenn die Wohnung auch als Homeoffice dient. Die Suche nach etwas Größerem, aber auch leistbarem bekommt bei vielen Menschen immer mehr Priorität. Allerdings hat sich durch die Pandemie die finanzielle, aber auch wirtschaftliche Situation verändert. Es kam zusätzlich zu Lieferengpässen bei den Baustoffen, sodass sich die Fertigstellung geplanter Wohnbauprojekte oftmals verzögerte. Grundsätzlich gilt aber, dass sich die Märkte auch ohne Interventionen entwickeln.

Überall dort, wo viel Angebot auf den Markt kommt, gibt es keine großen Engpässe. „Zum Leerstand kommt es nur, wenn zu viel neues Wohnangebot produziert wird und die Entwicklung am Markt vorbeiläuft. Dies ist teilweise im vermeintlich verlockenden und attraktiven Luxussegment zu beobachten, welches sich jedoch nur eine sehr kleine Gruppe der Bevölkerung leisten kann“, sagt der Realitätenhändler. Das Thema Mietwohnungen bleibt dennoch etwas angespannt. Grund dafür sind vielmehr die laufenden Erhöhungen der öffentlichen Gebühren und Abgaben. Als Lückenbüßer werden hier dann meistens die Vermieter gesehen. „Die Politik könnte daher aktiv und unkompliziert einen positiven Beitrag leisten und weitere Erhöhungen aussetzen“, meint der Maklerexperte.

Ein konstruktives Miteinander zwischen Politik und der privaten Immobilienwirtschaft würde sehr von Nutzen sein. Stadterweiterung ist ebenso wichtig wie Stadterneuerung und Nachverdichtung. „Nur in einem gemeinsamen Schulterschluss wird es gelingen, Städte wie Wien positiv weiterzuentwickeln und ein gut durchmischtes Stadtbild zu schaffen, aber Alleingänge und unbedachte Machtproben wie jene der Umweltministerin rund um den Lobautunnel sind dafür leider nicht gerade förderlich“, sagt Scheuch. Der Wunsch nach einer besseren Kooperation mit der Politik ist also groß, denn gemeinsame Anliegen können damit einfacher und schneller bearbeitet werden. Grundsätzlich bleibt die Nachfrage nach Immobilien bestehen und dies wird in diesem Jahr vermutlich bleiben. Das Angebot wird täglich aufgefüllt, vor allem auf dibeo.at kommen stündlich neue hochwertige Objekte dazu. Alexander Scheuch schaut zuversichtlich in die Zukunft und ist gespannt, welche Überraschungen in diesem Jahr auf ihn und auf die Immobilienbranche zukommen werden.

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