Kritik an Info-Mangel

Gegner der Ostumfahrung vermuten Hinhaltetaktik

Ruhig ist es geworden um das Prestigeprojekt Ostumfahrung in Wiener Neustadt. Während die Höchstgerichte bereits grünes Licht für den Mega-Bau gegeben haben, hält sich die Landesregierung bezüglich Informationen nobel zurück. Kritiker sprechen bereits von einer Hinhaltetaktik und wollen Antworten!
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Mehr als 5000 Personen haben bereits die Petition gegen die Ostumfahrung der „Allzeit Getreuen“ unterschrieben. Alle juristischen Signale stehen aber trotz allem auf Grün. Passiert ist bislang jedoch nur wenig: keine Rodungen, aber auch keine weiteren Informationen.

Böswillige Taktik?
Die Gegnerschaft des Multi-Millionen-Projekts vermutetet dahinter eine böswillige Taktik: „Wir haben bereits zahlreiche E-Mails an das Büro des zuständigen Verkehrslandesrats Ludwig Schleritzko geschrieben, doch eine Antwort bekamen wir nicht. Wir werden hingehalten“, so ein Kritiker. Auf Nachfrage der „Krone“ zeigt man sich beim Land ebenfalls zurückhaltend. „Die Umsetzung des Projekts steht noch auf dem Programm. Das Projekt wird aber nach hinten verschoben“, so ein Sprecher.

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Wir werden 85 Millionen Euro in die Hand nehmen, um heuer 340 Projekte auf die Straße zu bringen.

Landesrat Ludwig Schleritzko investiert, die Ostumfahrung ist kein Thema

Auch in der Aufzählung der wichtigsten Projekte im Jahr 2022 ist von der Ostumfahrung keine Rede mehr – die Niveau-Freimachung der Eisenbahnkreuzung auf der B54 und die Umlegung der Landesstraße 148 sind die Highlights

Josef Poyer
Josef Poyer
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