Champions-League-Coup

50 Millionen Euro! Salzburg schwimmt im Geld

Es sind die Klubs aus den großen Fußball-Nationen, die sich im Achtelfinale der Champions League gegenüberstehen werden. Teams aus den Top-5-Ligen, dazu namhafte Vertreter aus den Niederlanden und Portugal. Und Österreichs Meister Salzburg. Der dringt in dieser Saison finanziell in neue Dimensionen vor.

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Dank Mäzen Dietrich Mateschitz war Salzburg finanziell stets wohlgebettet. Es bedurfte über die Jahre Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro, ehe 2019 endlich erstmals der Sprung in die Beletage des Vereinsfußballs gelang.

Den hohen Ausgaben standen lange Zeit geringe Einnahmen gegenüber. Durch den Strategiewechsel unter Ralf Rangnick, anstelle von sündteuren Altstars lieber hungrige Jungspunde zu verpflichten, sollte sich das ab 2012 ändern. Inzwischen ist Red Bull „nur“ noch Hauptsponsor. Zwar fließt immer noch reichlich Geld in den Klub, der steht finanziell jedoch auf deutlich stabileren Beinen.

Das Werkl läuft
Früher glich Mateschitz eine negative Jahresbilanz stets aus. Inzwischen läuft das Werkl von selbst, fließen durch lukrative Transfers Millionen in die Kassen. Den größten Unterschied macht aber die Champions League. Salzburg dringt dadurch in neue Sphären vor. Durch Startgelder, Punkteprämien, den Marktpool (hängt vom TV-Markt ab) und Zuschauererlöse belaufen sich die Einnahmen in dieser Saison bereits auf rund 50 Millionen Euro!

Die nationale Konkurrenz kann da nur neidisch nach Salzburg blicken, während die Bullen in Geld schwimmen. Nicht einmal ansatzweise können Rapid, Sturm und Co. mithalten. Daran wird sich auf absehbare Zeit wenig ändern. Denn die Klubbosse wollen das Geld auch weiterhin nicht mit beiden Händen ausgeben, sondern sinnvoll in junge Talente investieren, von denen sie sich einen Mehrwert erhoffen. Die aktuellen Erfolge geben ihnen schließlich absolut recht.

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