Gestern wurde ein wahrlich bemerkenswertes Stück Skigeschichte geschrieben: Mit zwei Hallen-Slaloms fanden die ersten offiziellen FIS-Rennen in Dubai statt. Austragungsort war der Wintersport-Dom im 223.000 Quadratmeter großen Einkaufszentrum „Mall of the Emirates“. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Alexander Hofstetter.
Gefahren wurde in drei Durchgängen mit einer Laufzeit von jeweils knapp 20 Sekunden. Die Premieren-Sieger? Bei den Damen setzte sich die Italienerin Elisa Pagani durch, beiden Herren Erjon Tola aus Albanien. Die Temperatur außerhalb des Shoppingcenters, das bei der Errichtung 2005 das größte der Welt war, betrug übrigens zum Zeitpunkt der Rennen 32 Grad Celsius.
Bei den beiden Damen-Weltcup-Slaloms am Wochenende im finnischen Levi wird es bis zu 40 Grad kälter sein. Die Dubai-Premiere zeigt: die Handschrift des neuen Weltverband-Chefs Johan Eliasch wird recht rasch und deutlich sichtbar.
Und der Milliardär gibt auch - trotz verwegener Projekte à la Dubai - beim Thema Nachhaltigkeit Gas. Die FIS will mit einer Regenwald-Initiative bis 2022 der erste klimapositive internationale Sportverband der Welt werden. Projekte zum Schutz des Regenwaldes im peruanischen Amazonasgebiet sollen den FIS-Fußabdruck ausgleichen.
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