08.11.2021 13:30 |

Ohne Booster-Impfung

Israel erlaubt auch Touristengruppen die Einreise

Israel will Touristengruppen künftig die Einreise auch ohne eine dritte Impfung gegen das Coronavirus erlauben. Das sogenannte Corona-Kabinett beschloss, dass Israel-Urlauber ab Dienstag unter bestimmten Auflagen in Gruppen einreisen dürfen, wenn sie doppelt geimpft sind - auch wenn schon mehr als sechs Monate seit dem zweiten Stich vergangen sind.

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Seit dem 1. November galt für Israel-Touristen, dass bis zur Ausreise aus dem Land nicht mehr als sechs Monate seit der zweiten Spritze vergangen sein dürfen - es sei denn, es gab eine sogenannte Booster-Impfung zur Auffrischung. Bei einer Impfung mit dem Präparat von Johnson & Johnson, für die nur eine einzige Spritze erforderlich, gilt das entsprechend auch.

Bis zu 40-köpfige Gruppen dürfen einreisen
Künftig können Gruppen von fünf bis 40 Touristen nun mit einer Genehmigung des Ministeriums einreisen. Sie müssen allerdings mit Corona-Vakzinen geimpft sein, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt sind. In Israel muss die Gruppe als geschlossene „Kapsel“ reisen - mit besonderen Beschränkungen an Orten, an denen es ein hohes Infektionsrisiko gibt.

Während der ersten Woche ihres Aufenthalts müssen die Touristen jederzeit einen negativen PCR-Test vorzeigen können, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder einen negativen Antigen-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Gesundheitsminister Nitzan Howoritz sagte, die Entscheidung entspreche Israels Politik, neben Vorsichtsmaßnahmen „mit dem Corona-Virus zu leben“. Tourismusminister Joel Raswosow sagte: „Die israelische Wirtschaft braucht Tourismus, ebenso wie die Angestellten der Tourismusindustrie.“ Geimpfte Individualtouristen dürfen bereits seit Monatsbeginn unter Auflagen wieder einreisen. 

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