Salzburgs Sportboss:

„Glaube nicht, dass es im Winter bei uns kracht“

Weil Corona-Kontaktperson, fehlte Christoph Freund bei Salzburgs 3:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg im Stadion. Gegenüber der „Krone“ verrät der Bullen-Sportboss, wie er die Gala in der Champions League sah und warum er sorgenfrei auf die nächste Transferzeit blickt: „Ich glaube nicht, dass es im Winter bei uns kracht!“

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Nach dem 3:1 gegen Wolfsburg steht Salzburg vorm historischen Achtelfinal-Aufstieg, die Juwele um Karim Adeyemi gehören zum „heißesten Zeug“ auf dem Transfermarkt. Salzburgs Sportboss bleibt in der Stunde des Erfolgs aber gelassen, stand der „Krone“ Rede und Antwort.

„Krone“: Herr Freund, wie sehr hat es Sie geschmerzt, nicht im Stadion dabei sein zu können?
Christoph Freund: Es war extrem bitter, weil ich eigentlich immer sehr nah an der Mannschaft dran bin. Aber man hat auch vor dem Fernseher diese große Energie gespürt.

Was macht Jaissle besser als Marsch im Vorjahr?
Ich vergleiche Trainer grundsätzlich nicht miteinander. Wir waren die letzten beiden Saisonen mit Jesse extrem erfolgreich und sind aktuell mit Matthias auf einem super Weg. Matthias macht aus, dass er ein super Typ ist und als Trainer sehr genau weiß, was er von seinen Spielern sehen will. Wie und wo wir anlaufen, ob von innen nach außen oder umgekehrt: Das Trainerteam beschäftigt sich mit allen Mannschaftsteilen extrem genau. Man sieht das von außen oft nicht: Aber in engen Situationen ist genau dieser Blick fürs Detail unglaublich wichtig und oft auch entscheidend.

Sieben Punkte, Leader in Gruppe G. Ist der Aufstieg jetzt schon ein Muss?
Ich bin in erster Linie stolz, dass wir mit unserer Art von Fußball zwei Spiele in der CL gewonnen haben, die Siege nicht ermauert haben. Wir hätten ja in Sevilla auch gewinnen können. Wir fahren auch nach Wolfsburg, um dort was mitzunehmen. Ins Achtelfinale zu kommen, wäre ein Meilenstein - für ganz Österreich. Wir können jedenfalls allen in Europa wehtun.

Es gibt Sorgen, wonach Jaissle Marsch in Leipzig beerben könnte, der in der Königsklasse wohl ausscheidet.
Diese Angst hab ich gar nicht. Matthias fühlt sich hier extrem wohl, es ist der perfekte Platz für den Beginn seiner Profi-Karriere.

Bei Adeyemi ist das Interesse überliefert. Droht nicht generell ein Winter-Abverkauf?
Ich glaube nicht, dass im Winter bei uns viel passiert. Unser Ziel ist es natürlich, so zusammenzubleiben. In der Champions League zu überwintern, wäre dafür ein hilfreicher Faktor. Die Erfolge wecken Begehrlichkeiten, das ist bekannt. Aber mit diesen Erfolgen ist vielleicht noch mal eine neue Dynamik erreicht worden! Bei Karim Adeyemi bin ich überzeugt, dass ihm eine volle Saison in dieser Rolle bei Red Bull Salzburg noch sehr guttun würde. Gut möglich, dass das auch manch Topklub so sieht.

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