28.09.2021 06:00 |

Aufregung in China

Krypto-Verbot macht sich auch an Börse bemerkbar

Das chinesische Verbot sämtlicher Aktivitäten rund um Bitcoin & Co setzt der Kryptowährungs-Branche zu. Die Aktien der Handelsplattformen Huobi und OKG brachen in Hongkong um jeweils rund 20 Prozent ein. Am Freitag hatten zudem die in den USA notierten Titel der Anbieter von Spezialrechnern für das „Schürfen“ von Cyber-Devisen, Canaan und Ebang, 21 beziehungsweise sieben Prozent verloren.

Die chinesische Zentralbank hatte sich kritisch zu den neuartigen Internetdevisen geäußert. Alle Transaktionen in Verbindung mit Kryptowährungen seien illegal, heißt es - krone.at berichtete - in einer Mitteilung der People‘s Bank of China. Nicht erlaubt seien auch ausländische Onlinedienste, die Chinesen den Zugriff auf Digitalwährungen ermöglichten.

Peking kritisierte zuletzt hohen Energieverbrauch
Die kritische Haltung Chinas gegenüber privatwirtschaftlichen Digitalwährungen ist nicht neu. Ein Problem sieht die Volksrepublik in dem hohen Energieverbrauch des sogenannten Minings, also dem digitalen Herstellungsprozess von Kryptowerten.

Allerdings strebt die chinesische Führung seit längerem eine eigene, staatlich kontrollierte Digitalwährung an. Der Digital-Yuan gilt als weit fortgeschritten und wird in Feldversuchen bereits getestet.

 krone.at
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