16.09.2021 07:16 |

Spionagesoftware

„Straftat“: Brüssel verurteilt Pegasus-Angriffe

Die EU-Kommission hat die jüngst bekannt gewordenen Spähangriffe auf Bürger und Politiker mit der Spionagesoftware Pegasus des israelischen Unternehmens NSO scharf verurteilt. „Das ist eine Straftat in der gesamten Europäischen Union“, sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders am Mittwoch im EU-Parlament in Straßburg. 

Nach Recherchen von Amnesty International wurden in verschiedenen Ländern Journalisten, Menschenrechtler und Politiker damit ausgespäht. Auch Deutschland soll die Software besitzen, wobei Bundeskanzlerin Angela Merkel in diesem Zusammenhang zuletzt betonte, die Bundesregierung handle „auf der Basis von Recht und Gesetz“.

Das EU-Parlament und die 27 Mitgliedstaaten müssten nun schnell bei den Verhandlungen über die sogenannte ePrivacy-Verordnung vorankommen, forderte Reynders. Ziel dieser Verordnung ist der Schutz der Privatsphäre und der Vertraulichkeit beim Benutzen elektronischer Kommunikationsdienste.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Dienstag, 26. Oktober 2021
Wetter Symbol