14.09.2021 18:00 |

Zum elften Mal

Ein Preis für die Jungunternehmer in Tirol

Zum elften Mal verlieh die „Junge Wirtschaft Tirol“ den Jungunternehmerpreis. In einer Gala am Wifi-Campus in Innsbruck wurden die Leistungen junger Selbstständiger gewürdigt. Landesvorsitzender Dominik Jenewein betonte, dass „die Newcomer mutig die Verantwortung für die Tiroler Wirtschaft übernehmen“.

Erfolgreiche Jungunternehmer vor den Vorhang holen und sie als Vorbilder für mehr Selbstständigkeit präsentieren – so lautet das Ziel der Jungen Wirtschaft. Um dieses zu erreichen, wurde unter anderem der Jungunternehmerpreis ins Leben gerufen. Heuer wurde die Auszeichnung in drei Kategorien vergeben: „Kreative Dienstleistung“, „Moderne Tradition“, „Neue Ideen – Neue Produkte – Neue Märkte“ sowie in der Sonderkategorie „Startup“.

Insgesamt gab es 95 Einreichungen, in denen alle Bereiche vertreten waren. Und auch bei den glücklichen Preisträgern gab es einen bunten Mix: Von der Gastronomin über den Hofladen bis hin zum App-Entwickler reichte die Palette.

Innovative Ideen
In der Kategorie „Kreative Dienstleistung“ konnte die winePad GmbH den ersten Platz belegen. Gründer Arno Hofer und sein Team haben die erste digitale Weinkarte weltweit entwickelt. Sie kommt in Lokalen, die keinen eigenen Sommelier haben, zum Einsatz und kann den Gästen nicht nur die Weine vorstellen, sondern sie auch beraten. Mit innovativen Tools wird darüber hinaus auch das Kundenverhalten analysiert.

Sieger der Kategorie „Neue Ideen - Neue Produkte - Neue Märkte“ wurde die Alpine Quantum Technologies GmbH. Das Unternehmen bietet Kunden die Möglichkeit, die Leistung eines Quantencomputers zu nutzen, ohne diesen selbst besitzen zu müssen. Möglich macht es der Zugriff über eine Cloud.

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Die Newcomer übernehmen mutig die Verantwortung für die Tiroler Wirtschaft.

Landesvorsitzender Dominik Jenewein

Mähmaschine mit wachsamen Augen
Mit einem neuen Konzept für Viktoria’s Home - dem ehemaligen Tiroler Hof - konnte Viktoria Fahringer in der Kategorie „Moderne Tradition“ siegen. Aus elf Gästezimmern machte sie fünf Luxusappartements mit eigenen SPA-Bereichen inklusive Infrarotkabine und Aroma-Dampfbad.

Und in der Sonderkategorie „Startup“ konnte das Startup Optronia den ersten Platz belegen. Die Gründer Ulrich Hausmann und Nicola Baldo statteten eine Mähmaschine mit elektronischen Augen aus. Diese erkennen, was sich hinter Pflanzen versteckt. So werden die Maschinen für Rehkitze, die sich gerne hinter hochgewachsenem Gras verstecken, nicht mehr zur tödlichen Gefahr.

Manuel Schwaiger
Manuel Schwaiger
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