22.08.2021 16:45 |

Kaiserlicher Erfolg

Habsburg rast bei 24 Stunden von Le Mans zum Sieg!

Was für ein sensationelles Le-Mans-Debüt für Ferdinand Habsburg: Gleich bei seinem allerersten Auftritt bei den berühmt-berüchtigten 24 Stunden von Le Mans hat der Kaiser-Urenkel einen Sieg eingefahren!

In der Kategorie LMP2, sozusagen die zweite Klasse im Langstrecken-Rennsport hinter den Hypercars, schafften Habsburg und seine WRT-Teamkollegen Robin Frijns sowie Charles Milesi auf den allerletzten Drücker Platz 1, weil den lange Zeit führenden Robert Kubica, Louis Deletraz und Yifei Ye in der allerletzten Runde der Wagen verreckte ...

Rund 50.000 Fans hatten das Rennen am Circuit de la Sarthe mitverfolgt - und vor allem am Ende kamen sie voll auf ihre Kosten. Als bereits alles mit einem Sieg des WRT-Oreca-Wagens mit der Startnummer 41 rechnete, kam es zum großen Knalleffekt: Defektbedingt rollte der Wagen mit dem Chinesen Ye aus, Habsburg-Teamkollege Frijns, der den letzten Stint für sein Team fuhr, konnte sein Glück kaum fassen und noch den ersten Platz übernehmen.

Freilich: Es hätte auch anders kommen können, denn von hinten hatte sich zudem der Jota-Oreca mit der Startnummer 28 rasend schnell herangepirscht - letztlich fehlten Stoffel Vandoorne/Sean Gelael/Tom Blomqvist nur 0,727 Sekunden auf den Sieg gegenüber dem Habsburg-Team.

Bereits vor dem Rennen hatte sich für Habsburg allein mit der Teilnahme ein lang gehegter Wunsch erfüllt. „Ich bin so bereit dafür, dass dieser Traum wahr wird“, postete Habsburg erst vor wenigen Tagen auf Twitter. Und nun dieser Erfolg - beim allerersten Antreten überhaupt! „Le-Mans-Sieger ... es ist ein Traum, das sagen zu können und ich kann allen Beteiligten nicht genug danken“, erklärte Habsburg. Er ist der erste österreichische Gewinner in der LMP2-Klasse und der insgesamt fünfte nach Jochen Rindt, Helmut Marko, Alexander Wurz und Richard Lietz.

Bei den Hypercars, also in der Topklasse der Langstrecken-Renner, fuhr Toyota einen Doppelsieg ein, Mike Conway/Kamui Kobayashi/Jose-Maria Lopez (371 Runden) setzten sich vor Sebastien Buemi/Kazuki Nakajima/Brendon Hartley (369 Runden) auf Platz 1. In der Gesamtwertung quer über alle Klassen landete das Habsburg-Team auf dem ausgezeichneten sechsten Platz.

Rene Binder beendete das Rennen mit seinen Kollegen in einem Oreca auf dem neunten Rang der LMP2-Klasse. Für Richard Lietz gab es den vierten Rang in der GTE-Pro-Kategorie.

krone Sport
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