18.08.2021 07:17 |

Nikitsch als Hotspot

Trotz Unwetter noch mehr illegale Grenzübertritte

Schon in den frühen Morgenstunden herrschte am Dienstag in Nikitsch Hochbetrieb. Während in der Nacht heftige Gewitter niedergegangen sind, hatten Schlepper gleich mehrere Gruppen von Flüchtlingen über die Grenze ins Burgenland gebracht. Die Aufgriffe erfolgten im Stundentakt, Bundesheer und Polizei standen im Dauereinsatz.

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Der Hotspot war am Dienstag die 1400-Einwohner-Gemeinde Nikitsch im Bezirk Oberpullendorf. Die Einsätze gingen schon um vier Uhr in der Früh los. Auslöser waren umtriebige Handlanger der Schlepper-Mafia. Trotz des schlechten Wetters - oder vielleicht gerade deshalb - hatten die Komplizen knapp hintereinander viele Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan über die Grenze gelotst.

„In manchen Fällen wurden die illegalen Einwanderer mithilfe eines Chauffeurs ins Burgenland gebracht. Die Lenker setzten die Wageninsassen einfach auf der Straße aus“, berichteten die Einsatzkräfte.

46 Aufgriffe um 6 Uhr
Allein in Nikitsch waren um sechs Uhr am Morgen bereits 46 Aufgriffe gemeldet worden. In dieser Tonart ging es in den darauffolgenden Stunden weiter. „Bezahlt gemacht hat sich der Drohneneinsatz“, wie es von Behördenseite heißt.

Polizisten im Streifendienst konnten dank der Fluggeräte größere Gruppen von illegalen Grenzgängern rasch aus der Luft entdecken und kurz darauf abfangen. Andere Gruppen von Asylwerbern sind Soldaten auf Patrouille aufgefallen. Viel Zeit nahm die Registrierung der Aufgegriffenen in Anspruch.

Christian Schulter
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