21.04.2021 08:00 |

Im Pongau und Flachgau

Orte nehmen Ausreisetests gelassen hin

Wer das Großarltal verlassen will, benötigt seit heute einen negativen Corona-Test. Ab morgen gilt das auch für die Gemeinde Straßwalchen. Die Orte sehen die Maßnahmen gelassen und hoffen, dass die Infektionszahlen wieder rasch sinken. Im Flachgau ist die Situation schwieriger als im Pongauer Tal.

„Wir nehmen es, wie es ist“, bleibt Großarls Bürgermeister Johann Rohrmoser gelassen. Für die Bürger der Gemeinde ist die Situation nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Tal wegen vieler Covid-Fälle komplett abgeriegelt und durfte nur mit einem Passierschein verlassen werden. „Da ist die jetzige Situation schon um einiges besser“, so der Ortschef.

Im Tal ist auch die Gemeinde Hüttschlag von den Maßnahmen betroffen. „Gott sei Dank können wir uns zumindest im Tal frei bewegen“, sagt Bürgermeister Hans Toferer. Er hofft, dass die Testungen reibungslos funktionieren werden. Viele Pendler aus der Gemeinde sind nun darauf angewiesen. Wie berichtet, wird es die Einschränkungen zumindest bis zum 2. Mai geben.

Auch die BORG-Schüler müssen sich testen
In einer ähnlichen, aber ab morgen dennoch schwierigeren Situation ist der Flachgauer Ort Straßwalchen – weil nicht nur ein Tal kontrolliert werden muss. „Es gibt in unserer Gemeinde 45 Ein- und Ausfahrten“, erklärt Bürgermeisterin Tanja Kreer. Dazu kommen noch drei Bahnhöfe und eine gute Anbindung ans Busnetz. „Der Großteil der Bürger sieht die Maßnahme positiv. Wichtig ist, dass wir die Situation wieder schnell in den Griff bekommen“, so die Ortschefin. Derzeit gibt es Cluster in drei verschiedenen Volksschulen. Viele Klassen befinden im Heimunterricht.

Offizielle Tests benötigen auch die Schüler des BORG in der Gemeinde. Die regelmäßigen Schultests werden weiterhin nicht anerkannt.

Generell hatte Straßwalchen in den vergangenen Wochen immer mit hohen Fallzahlen zu kämpfen. Für Kreer ein Grund: die direkte Grenze zu den Bezirken Braunau und Vöcklabruck. Dort war die 7-Tage-Inzidenz ebenfalls hoch. Deshalb gab es auch Ausreisekontrollen für den Bezirk Braunau, die vergangene Woche endeten.

Felix Roittner
Felix Roittner
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