02.04.2021 10:49 |

Google an Bord

Casio bringt erste G-Shock-Smartwatch mit Wear OS

Mit der G-Shock GSW-H1000 hat der japanische Hersteller Casio am Donnerstag seine erste Smartwatch mit Googles Betriebssystem Wear OS. Die soll dementsprechend nicht nur besonders stoß- und wasserfest sein, sondern auch Zugriff auf zahlreiche Apps und Dienste des Internetkonzerns ermöglichen.

Die neue Smartwatch sei, wie üblich für G-Shock-Modelle, mit einer hohen Stoßfestigkeit und Wasserdichtigkeit ausgestattet, so Casio in einer Mitteilung. Trotz der Verwendung von Glas, das demnach dick genug ist, um eine 20-Bar-Wasserdichtigkeit zu gewährleisten, soll der 1,2 Zoll große Bildschirm eine „reibungslose berührungsempfindliche Steuerung“ ermöglichen. Der aus Titan gefertigte Gehäuseboden der rund 103 Gramm schweren Uhr verspricht eine „hervorragende Korrosionsbeständigkeit“ und ist mit einer Titankarbid-Beschichtung versehen, die laut Hersteller für verbesserte Abriebfestigkeit sorgen soll. Das Dual-Layer-Display kombiniert ein monochromes, immer eingeschaltetes LCD für die Zeitanzeige und ein Farb-LCD für die hochauflösende Anzeige von Karten, Sensordaten und mehr.

Die Smartwatch bietet Unterstützung für 15 Aktivitäten und 24 Indoor-Workout-Optionen. Zusätzlich zu einem optischen Sensor zur Messung der Herzfrequenz, sind ein Kompass, ein Höhen-/Luftdrucksensor, ein Beschleunigungsmesser sowie ein Gyrometer integriert. In Verbindung mit den GPS-Standortinformationen sollen sich damit Daten wie zurückgelegte Strecken, Entfernung und Geschwindigkeit erfassen lassen.

Dank Googles Wear OS soll die GSW-H1000 zudem Zugriff auf eine Vielzahl von Google-Apps und -Diensten, die eigens für die Uhr entwickelt wurden. Benutzer könnten laut Casio etwa unterwegs Hilfe vom Google Assistant erhalten und wichtige Aktivitätsmetriken mit Google Fit verfolgen oder wichtige Informationen wie Nachrichten, Telefonanrufe, Benachrichtigungen, Kalendereinträge, die Wettervorhersage und mehr auf einem Blick ablesen.

Die Akku-Laufzeit gibt Casio bei „normalem Gebrauch“ mit deaktivierten GPS mit rund 1,5 Tagen an, im „Multifunktions-Zeitmesser-Modus“ ohne Wear OS (nur Zeitmessung und Sensoren) mit rund einem Monat. Einmal leer, soll sich die Uhr mittels eines magnetischen Ladeanschlusses binnen drei Stunden vollständig laden lassen.

Erhältlich sein soll sie GSW-H1000 ab Mai zum Preis von 699 Euro (UVP).

Sebastian Räuchle
Sebastian Räuchle
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