Ronaldo und Messi

Champions League: Das Zittern der Lichtgestalten

Erstmals seit 2006 droht der Champions League ein Viertelfinale ohne die beiden Superstars: Ronaldo muss mit Juventus heute ein 1:2 gegen Porto, Messi mit Barcelona morgen bei Paris SG sogar ein 1:4 aufholen.

Das bisher einzige Mal liegt lange zurück: In der Saison 2005/06 scheiterte Cristiano Ronaldo mit Manchester United in der Gruppenphase der Champions League, Lionel Messi stoppte im Achtelfinale gegen Chelsea ein Muskelbündelriss. Daher sah er Barcelonas Triumphzug zum Titelgewinn nur noch von der Tribüne aus.

Und heuer? Droht Ronaldo mit Juve auch im dritten Anlauf am großen Ziel - seinem 6. Champions-League-Titel - zu scheitern. Seine sieben Tore für die „Bianconeri“ in der K.-o.-Phase reichten nicht: 2019 war im Viertelfinale gegen Ajax, 2020 im Achtelfinale gegen Lyon Schluss. Im heutigen Achtelfinal-Rückspiel muss zu Hause gegen FC Porto das 1:2 ausgebügelt, die Chance auf Juves ersten Königsliga-Titel seit 1996 gewahrt werden. Trainer Andrea Pirlo setzt auf CR7: „Das sind seine Partien, das hat er schon oft bewiesen.“

Messi, in der ewigen Torjägerliste der Champions League hinter Ronaldo (134 Tore) auf Rang zwei (119), gelang mit Barcelona 2017 Historisches - ein Heim-6:1 gegen Paris SG und der Aufstieg ins Viertelfinale nach dem 0:4 im ersten Match. Diesmal muss Barça gegen die Franzosen auswärts ein 1:4 aufholen. „Unsere Chancen sind gering“, weiß auch Trainer Ronald Koeman.

2015 errang Messi mit den Katalanen seinen vierten Königsliga-Titel, danach folgten herbe Pleiten: 2018 verspielte man im Viertelfinale gegen AS Roma einen 4:1-Polster, verlor auswärts 0:3. 2019 setzte es im Halbfinale bei Liverpool - nach dem 3:0 zu Hause - ein 0:4, 2020 die 2:8-Abfuhr im Viertelfinale gegen Bayern.

Kronen Zeitung

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