06.03.2021 14:24 |

Leichtathletik-Erfolg

Hallen-EM: Strametz und Schrott im Semifinale

Schöner Erfolg für Österreichs Hürden-Sprinterinnen!  Karin Strametz und Beate Schrott erreichten bei der Hallen-EM in Torun über 60 m Hürden jeweils das Semifinale am Sonntag. Beide wurden in ihren Vorläufen Vierte und kamen so über die Zeitregel mit 8,17 (Strametz) sowie 8,19 (Schrott) weiter. Hingegen schieden Andreas Vojta (3000 m ) und Markus Fuchs (60 m) in ihren Vorläufen aus.

Großartig die 20-jährige Karin Strametz, die bei dieser EM sogar ihre persönliche Bestzeit um eine Hundertstel auf 8,17 Sekunden verbesserte! „Ich war schon ziemlich nervös, aber jetzt bin ich nur megahappy, ich wusste, dass ich eine Bestzeit laufen musste, um weiterzukommen! Ich habe den Start super erwischt, über den Hürden war ich noch generell etwas zu passiv. Aber ich freue mich so, dass ich im Semifinale bin!“

Da gibt es am Sonntag drei Läufe, für die sie sich als Gesamt-21. qualifizierte. Nur einen Rang dahinter bereits Beate Schrott, die bei ihrer letzten Hallen-Veranstaltung ihrer großen Karriere damit zumindest im Semifinale steht. „Den Start habe ich nicht super erwischt, auch an der zweiten Hürde machte ich einen Fehler!“ Aber das rot-weiß-rote Duo steht damit gemeinsam im Semifinale!

Vojta drückte aufs Tempo
Andreas Vojta drückte in seinem 3000-m-Vorlauf von Beginn an aufs Tempo, führte das Feld an der Spitze bei 1000 m (2:38) und 2000 m (5:18) an, seine Arbeit wurde aber nicht vollends belohnt. In dem von Andrew Butchart (Gb) in 7:46,46 gewonnen Rennen belegte er in 7:53,07 den siebenten Platz, womit das Erreichen des Finals mit zwölf Teilnehmern als Gesamt-15. passé war. Sein Resultat von dieser Hallen-EM war aber seine viertbeste 3000-m-Zeit, die sich natürlich sehen lassen konnte.

„Nicht das, was ich kann“
Markus Fuchs kam über 60 m mit 6,77 im Gesamtklassement nicht über Platz 38 hinaus, 6,72 hätten zum Aufstieg ins Semifinale gereicht - eine Zeit, die er heuer einmal mit 6,69 unterboten hatte. Der Niederösterreicher zu seinem Abschneiden: „Es ist nicht das, was ich kann! Ich bin einfach nicht in Topform, heute war auch etwas Unsicherheit dabei, da es mein erster internationaler Start seit über einem Jahr war.“ Grund: Markus Fuchs fehlten heuer zwei geplante Rennen im Ausland. Für Düsseldorf hatte er wegen einer kurzfristig geänderten Covid-19-Maßnahme keine Flugerlaubnis erhalten und in Ostrava war er wegen eines fragwürdigen Fehlstarts disqualifiziert worden. Österreichs bester Sprinter: „Es war eine verkorkste Saison. In der Freiluftsaison wird es aber wieder besser!“

Ergebnisse von der Hallen-EM in Torun:

Männer: 60 m, Vorläufe:

1. Jacobs (Ita) 6,59,
2. Robertson (Gb) 6,60,
3. Kranz (D) 6,61,
4. Volko (Slk) 6,63,
38. Fuchs (Ö) 6,77;

3000 m:

2. Vorlauf: 7. Vojta (Ö) 7:53,07 (Gesamt-15.);

Frauen: 60 m Hürden, Vorläufe:

1. Visser (Hol) 7,92,
21. Strametz 8,17,
22. Schrott (beide Ö) 8,19.

Olaf Brockmann, Kronen Zeitung

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