Fußball

Rapids (Ex-)Stimme

Andy Marek: „Danach lechzen alle seit Jahren“

Am Donnerstagabend verfolgten alle Rapidler Salzburgs 0:2 gegen Villarreal. Auch als Vorbereitung auf den Liga-Hit am Sonntag. „Normal würden uns Tausende Fans nach Salzburg folgen“, sagt Andy Marek. 27 Jahre war er mehr als die „Stimme Rapids“. Bei seinem Abschiedsspiel vor einem Jahr herrschte zum letzten Mal Gänsehaut-Atmosphäre in Hütteldorf. Seit dem 1. März 2020 (3:1 gegen Mattersburg) blieb der Block West zu. Corona, die Pandemie, Geisterspiele. Das schmerzt auch Marek: „Das, was jetzt sportlich bei Rapid passiert, danach lechzten alle seit vielen Jahren. Jetzt würde Ausnahmezustand herrschen, wäre jedes Spiel ein Tollhaus.“

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Auch Marek ist begeistert: „Sportlich läuft es großartig. Ich traue uns zu, dass es bis zum Schluss spannend bleibt.“ Warnender Ausblick: „Es wäre aber schlimm, wenn man den Hype nicht nutzen kann. Man muss die Fans bei der Stange halten. Es wird kein Selbstläufer, dass alle wieder ins Stadion kommen.“

Wobei er auch oft gefragt wird, ob die leeren Ränge jetzt vielleicht sogar „helfen“, weil Pfiffe und Störfeuer (Transparente) ausbleiben: „Bei uns war abseits immer viel los, gab es viele Nebengeräusche. Aber die Frage darf man sich nie stellen: Man spielt für die Fans Fußball. Sie pushen dich.“

Präsident? „Kein Thema“
Marek selbst hat das alles erlebt. Schmankerln und Anekdoten bringt er jetzt zu Papier, im Mai erscheint sein Buch „Mein Leben mit Rapid.“ 27 Kapitel, eines für jedes Jahr. Samt Fortsetzung als Rapid-Präsident? „Sag niemals nie. Aber im Moment ist das kein Thema.“

Rainer Bortenschlager
Rainer Bortenschlager
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