Beratungsstelle hilft:

Neue Pflegekräfte sind bereits in Ausbildung

Kaum ein anderer Berufsstand hat seit dem Beginn der Corona-Krise mehr an Achtung in der öffentlichen Wahrnehmung dazugewonnen, als jener der Pflege. Noch vor der Krise wurde hierzulande allerdings bereits die Basis dafür gelegt, künftig noch mehr Pflegekräfte auszubilden um einem Mangel vorzubeugen – mit Erfolg

Tagtäglich retten sie mit Hand, Herz und Hirn das Leben unserer Liebsten – erst seit dem Beginn der Pandemie wird uns das aber erst so richtig bewusst. So unbestritten der Heldenmut der heimischen Pfleger vor, während und auch nach der Krise aber ist , so groß ist auch der Bedarf an neuem Personal.

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Der Bedarf in der Pflege steigt stetig. Unser Auftrag ist es hier ganz klar, die Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und mit gut ausgebildetem Personal für die Zukunft gut aufgestellt zu sein!

Martin Eichtinger, Landesrat für Arbeit

Um hier einem Mangel vorzubeugen wurde - zum Glück - bereits vor der Krise investiert. Und das, so zeigen es nun die neuesten Zahlen der für die Koordinierung zuständigen Menschen und Arbeit GmbH (MAG), auch mit großem Erfolg. Seit dem Start der Beratungstätigkeit im vergangenen Frühjahr bekundeten mehr als 1000 Personen Interesse an einem Pflegeberuf. Knapp 800 davon seien direkt mit der MAG in Kontakt getreten, über 260 Landsleute seither sogar bereits in Ausbildung, heißt es von der Beratungsstelle.

„Wir begleiten Interessierte vom ersten Anruf, über die gesamte Ausbildungsdauer bis hin zum künftigen Arbeitsplatz“, erklärt MAG-Geschäftsführer Martin Etlinger das Prozedere. Gut geklappt hat all das auch bei Sonja Schadn. Sie startete am 24. August ihre Ausbildung zur Pflegeassistentin bei der ISL-Akademie in St. Pölten und meint heute: „Es ist super, dass ich mit meinen 49 Jahren beruflich endlich dort gelandet bin, wo ich hingehöre. Ich brauche den Kontakt zu Menschen und die Pflege ist ein Bereich, in dem man immer einen Job bekommt!“

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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