13.12.2020 12:08 |

„Fügte sich nicht“

Keine Maske: Familie muss US-Flugzeug verlassen

Eine dreiköpfige US-Familie wollte sich per Flugzeug auf den Weg nach New Jersey machen, um dort die Familie zu besuchen. Der zweijährigen Tochter wollte Mama Eliz unbedingt auch den hell beleuchteten Christbaum vor dem Rockefeller Center im nahen New York zeigen. Daraus wurde nichts: Edeline wollte sich nicht „fügen“ und ihre Maske nicht aufbehalten - die Familie wurde kurzerhand wieder aus dem Flugzeug geworfen. Und das, obwohl die WHO eine Schutzmaske erst für Kinder ab sechs Jahren empfiehlt.

„Ich sitze immer noch hier in Verwirrung, Unglauben, Empörung und Demütigung“, beginnt Edelines Mama ihren emotionalen Thread auf Instagram.

„Einige unserer engsten Freunde/Familie, mit denen wir aufgewachsen sind - einschließlich des besten Freundes meines Mannes (...) den unsere Tochter noch nicht einmal kennengelernt hat sowie einige unserer anderen Freunde, die wir als Familie bezeichnen und die aus Cleveland einfliegen-, werden heute Abend und morgen dort (in New Jersey, Anm.) sein, damit wir alle zum ersten Mal seit Jahren Zeit miteinander verbringen können“, schreibt Eliz.

Fluglinie warf Familie aus dem Flugzeug
Auch sie, ihr Mann und die zweijährige Tochter, die im April 2021 drei Jahre alt wird, wollten an dem Treffen teilnehmen. Doch die drei hatten die Rechnung ohne die Fluglinie ihrer Wahl gemacht: „Wir sind Premier-Silber-Mitglieder bei United, also fliegen wir immer mit ihnen. Tatsächlich sind wir seit der Pandemie schon viermal mit Edeline geflogen, ohne jemals ein Problem zu haben“, so Eliz. Doch im Flugzeug wurde von der Zweijährigen verlangt, eine Maske aufzusetzen. Das wollte Edeline nicht - und dies ist laut WHO auch gar nicht nötig. Doch die Flugbegleiter blieben hart: Die Familie musste wieder aussteigen!

„Wir werden es heute Abend definitiv nicht zum Abendessen in Jersey schaffen“, so Eliz nach einer langen Diskussionen mit dem Flughafenpersonal. Die Familie hätte sich „schon sehr auf den Wochenendtrip“ gefreut, nun fühle sie sich „empört“ und „gedemütigt“ und säße auch noch ohne das bereits eingecheckte Gepäck am Flughafen.

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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