07.12.2020 07:43 |

Ski Alpin

Speed-„Pauli“ gibt heute seine Premiere

Heute geht es endlich auch für die „schnellen Herren“ auf den „langen Latten“ los! Im schweizerischen Zinal wartet der erste Europacup-Super-G der Saison. Mittendrinnen: Der 20-jährige Vandanser Paul Vonier, der mit Nummer 46 zu seinem Europacup-Debüt kommt - und große Ziele hat.

Während Vorarlbergs Ski-Herren in Riesentorlauf und Slalom regelmäßig um Welt- und Europacup-Punkte fahren, schaut das in den Speeddisziplinen anders aus. Der letzte VSV-Athlet, der im Europacup auf den „langen Latten“ an den Start ging, war der - inzwischen zum Skicrosser „mutierte“ - Fredi Berthold. Beim EC-Finale in Andorra fuhr der Gargellner am 18. März 2018 auf Rang sieben. Heute, 995 Tage später, feiert das Ländle dank dem Vandanser Paul Vonier eine Rückkehr im Wettrennen der schnellen Herren.

Der 20-Jährige, der seit diesem Sommer dem ÖSV-B-Kaders angehört, wird mit Startnummer 46 beim Super-G in Zinal (Start: 12.30 Uhr) seine Europacup-Premiere geben. Klar, dass die Freude da groß ist. „Es ist schon richtig cool, dass ich gleich im ersten Europacup-Speedrennen der Saison an den Start gehen darf“, freut sich Vonier, der in der letzten Saison zwei FIS-Rennen in Axams gewinnen konnte und sich dort auch den deutschen Nachwuchstitel in der Kombi holte.

Betreut wird der Montafoner im ÖSV unter anderem von Georg Streitberger, der große Stücke auf den Head-Piloten hält. „Pauli hat einen sehr guten Grundspeed, ist im Flachen sehr schnell“, sagt der Salzburger, der in seiner Karriere drei Weltcuprennen gewinnen konnte. „Mit den zuletzt gezeigten Trainingsleistungen hat er sich den Startplatz in Zinal verdient.“

Nachdem Vonier im August beim Training in Saas Fee eine Muskelverletzung am Hüftbeuger erlitten hatte und sechs Wochen pausieren musste, ist er jetzt wieder topfit. Und hat für sein heutiges Europacup-Debüt ambitionierte Ziele: „Natürlich möchte ich in die Punkte fahren“, erklärt Paul. „Sonst müsste ich ja gar nicht an den Start gehen.“ Nervös ist er jedenfalls nicht: „Ich denke nicht, dass es einen großen Unterschied zu FIS-Rennen gibt - außer, dass bessere Athleten dabei sind.“ 

Peter Weihs
Peter Weihs
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