Bundesliga-Hit

Stöger vor Salzburg: „90 Minuten ans Limit gehen!“

Sein erstes Duell mit Salzburg als Trainer konnte Peter Stöger am 11. September 2005 für sich entscheiden. Doch seit diesem 2:0 in Wien sieht seine Bilanz gegen die „Bullen“ düster aus: kein Sieg mehr mit der Austria, keiner mit Wr. Neustadt, keiner mit Dortmund, elf Partien ohne „Dreier“. Kann diese Serie heute (Anpfiff um 17 Uhr, live im krone.at-Ticker) enden? Die Veilchen müssen jedenfalls „90 Minuten ans Limit gehen“.

Stöger redet vor dem heutigen Duell mit dem rot-weiß-roten Abonnement-Meister der letzten Jahre nicht um den heißen Brei herum, die Ausgangslage ist nicht nur für ihn klar: „Salzburg hat in dieser Saison noch kein Spiel verloren, ist klarer Favorit!“

„Benötigen eine Topleistung“
Aber Stöger wirft deswegen nicht die Flinte ins Korn, denn: „Wir gehen in jedes Spiel rein, um dieses zu gewinnen, gegen Salzburg muss dazu natürlich alles passen. Wir benötigen eine Topleistung - und dazu sollte der Meister nicht seinen allerbesten Tag haben.“

Das „Rezept“ gegen die Champions-League-Fighter: „Jeder Einzelne muss 90 Minuten an sein Limit gehen, dann ist es auch möglich, einen Punkt zu holen oder sogar als Sieger vom Platz zu gehen. So wie die Salzburger zuletzt aufgetreten sind, ist das natürlich eine schwere Aufgabe.“ Was die Salzburger Truppe drauf hat, weiß man, darauf ist man vorbereitet, die Hoffnung liegt darin, in allen Bereichen die richtige Antwort darauf zu haben.

„Wir haben schon Qualitäten“
Daher ist es für Stöger auch kein Zweckoptimismus, wenn er davon spricht, „etwas mitnehmen zu wollen“: „Wir haben schon auch unsere Qualitäten, wo wir den Salzburgern gefährlich werden können, wir haben Jungs dabei, die ihnen Schmerzen bereiten können. Aber das müssen wir eben von der ersten Minute an abrufen, es wird ein Kraftakt, Pausen dürfen wir uns keine erlauben - denn dann schlagen sie eiskalt zu!“

Atlético im Hinterkopf?
Mit Müdigkeit oder Konzentration auf die Champions League (Salzburg tritt Dienstag in Madrid gegen Atlético an) spekuliert Stöger beim Gegner nicht: "Die Salzburger sind es gewohnt, in diesem Rhythmus zu leben, haben in den letzten Jahren beide Bewerbe großartig absolviert. Sie können damit umgehen, eher ist das eine psychische als physische Komponente, körperlich haben sie sicher kein Problem. Ich würde gerne Samstag und Dienstag spielen.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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