Youth-League-„Final4“

Wird Real Madrid zu RB Salzburgs nächstem Opfer?

Der Nachwuchs von Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat am Samstag (18 Uhr/live Puls24) die Chance, zum zweiten Mal nach dem Titelgewinn 2017 ins Finale der UEFA Youth League einzuziehen. Der Gegner beim Final-Turnier in Nyon ist aber niemand geringerer als Real Madrid. Aber: Die Madrilenen haben den seit 2013 ausgetragenen U19-Bewerb im Gegensatz zu den Salzburgern noch nie gewonnen ...

„Die Burschen sind sich dieser einmaligen Chance bewusst, sich gegen einen namhaften Gegner zu behaupten“, meinte Liefering-Coach Bo Svensson, der Salzburgs Youth-League-Team gemeinsam mit U18-Akademietrainer Matthias Jaissle betreut. „Wir haben uns dieses Halbfinale hart erarbeitet und stehen dort verdient.“ Die Salzburger können erneut auf die Klasse ihres Sturmduos Karim Adeyemi und Chikwubuike Adamu zurückgreifen.

Der Deutsche Adeyemi hat längst auch den Sprung in Salzburgs Kampfmannschaft geschafft - und ÖFB-U19-Teamspieler Adamu schraubte seine Quote zuletzt auf sechs Tore in sechs Youth-League-Spielen nach oben. Drei waren es alleine am Mittwoch beim 4:3-Zittersieg im Viertelfinale gegen Olympique Lyon. Im Mittelfeld verfügt das Team mit Nicolas Seiwald, Peter Pokorny sowie den erst 17-jährigen Maurits Kjaergaard und Luka Sucic ebenfalls über hohe Qualität.

Die regelmäßigen Einsätze im Erwachsenen-Fußball beim Zweitligisten FC Liefering machen sich bezahlt. „Wir haben 24 Topspieler, die bereit sind, alles zu geben, um ins Finale einzuziehen“, verkündete Kapitän und Tormann Daniel Antosch. Real sei ein starker Gegner. „Aber wir werden uns nicht verstecken. Wenn wir unseren Fußball, der uns auszeichnet, zeigen, dann werden wir als Sieger vom Platz gehen.“ Jaissle hält dafür eine Steigerung im Vergleich zum Viertelfinale für nötig. In diesem hatten die Salzburger eine 4:1-Führung beinahe noch aus der Hand gegeben.

„Real Madrid hat in diesem Bewerb bislang einen starken Auftritt abgeliefert“, erinnerte der Deutsche. In Nyon besiegten die Spanier Juventus Turin (3:1) und Inter Mailand (3:0). Jaissle: „Wir müssen mit unserer Qualität dagegen halten. Jeder einzelne Spieler muss seine Aufgaben erfüllen.“ Das zweite Halbfinale bestreiten am Samstag (15 Uhr/live Puls24) Ajax Amsterdam und Benfica Lissabon. Das Finale des wichtigsten europäischen Nachwuchsbewerbes folgt am Dienstag ebenfalls am UEFA-Sitz in Nyon. Schon beim Titelgewinn 2017 unter Trainer Marco Rose hatte Salzburgs Final-Gegner Benfica geheißen. Dank Toren von Patson Daka und Alexander Schmidt gab es damals einen 2:1-Sieg.

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