17.08.2020 10:07 |

Jagdkommando-Übung

Verletzte versorgen unter härtesten Bedingungen

Es sind Ärzte, Pfleger, Sanitäter mit Sturmgewehr am Rücken: Ausgewählte Spezialisten des Jagdkommandos übten vergangene Woche die Versorgung und Evakuierung von Schwerverletzten. In unzugänglichem Gebiet und unter schwierigsten Bedingungen.

Wenn die Soldaten des Jagdkommandos in der ganzen Welt unterwegs sind, können sie sich nicht immer auf medizinische Versorgung vor Ort verlassen. Also haben Sie speziell geschulte Sanitäter dabei, deren Ausbildung weit über jene von normalen Notfallsanitätern hinausgeht. Denn die Teilnehmer der Sanitätsausbildung für Spezialeinsatzkräfte sind Jagdkommandosoldaten in der Miliz und Aktiv, erfahrene Ärzte, Pfleger und Notfallsanitäter. Sie können als sogenannter Medic, in einem Notarztteam oder sogar als Chirurgenteam zusammengezogen werden, wie zuletzt bei einem Einsatz in Burkina Faso.

Doch nicht nur in der Wüste, auch im alpinen Bereich sind die „kampffähigen Retter“ einsatzbereit. Das Übungsszenario heute: Ein Aufklärungstrupp bewegt sich im alpinen Gelände, der befohlene Meldepunkt wurde nicht erreicht. Somit wird ein kampfkräftiges Such- und Rettungsteam gebildet (Combat Search and Rescue).

Der Aufklärungstrupp wurde nach einer Suche gefunden, beide Soldaten sind nach einem offensichtlichen Felssturz schwer verletzt. Ein Soldat hängt bewusstlos im Kletterseil, der zweite Soldat ist abgestürzt und wurde von einem großen Felsen am Bein gequetscht. Der Soldat am Seil wird mittels Rettungstechniken unter eigener Sicherung auf den Boden gebracht und parallel zum bereits gestürzten Kamerad erstversorgt. Nach dem Erreichen eines sicheren Gebietes werden beide Soldaten genauestens nachuntersucht, weiter behandelt bevor sie in die angeforderten Transportmittel verladen wurden.

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