16.07.2020 14:22 |

Nach „Momo“

„Grusel-Goofy“ verbreitet Schrecken im Netz

In der Maske der berühmten Disney-Figur Goofy lädt ein Unbekannter zurzeit im Netz Jugendliche zu gefährlichen Mutproben ein. Wer dahinter steckt, ist unbekannt.

Wie ProSieben unter Berufung auf den Cyber-Kriminologen Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger berichtet, würden derzeit vermehrt Kinder und Jugendliche über Social-Media-Plattformen wie TikTok, Instagram oder Twitter von einem gewissen „Jonathan Galindo“ kontaktiert. Wer die Kontaktanfragen annähme, erhalte einen Link zu einer Datei mit Aufgaben, die im schlimmsten Falle mit dem Tod enden könnten, hieß es.

„Der einzige wirkliche Schutz ist auch hier Aufklärung und Vermittlung von Medienkompetenz bei den Kindern“, wird Rüdiger zitiert.

Die Vorfälle wecken Erinnerungen an die Horror-Fratze „Momo“, die sich im Vorjahr vorwiegend als Kettenbrief über soziale Medien verbreitete und für Angst und Schrecken unter Kindern sorgte. Damals wie heute gilt: Wer eine solche Nachricht bzw. Kontaktanfrage erhält, sollte diese am besten ignorieren und auf keinen Fall an Freunde weiterleiten.

TikTok deaktiviert Suchbegriff
TikTok betonte in einer Stellungnahme die Wichtigkeit der Sicherheit und des Wohlergehens seiner Nutzer. Inhalte, die gefährliche Challenges verstärken, bewerben oder glorifizieren würden, würden entfernt und Accounts, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, gesperrt. Obwohl nur eine geringe Zahl von Inhalten unter dem Namen Jonathan Galindo hochgeladen worden sei, habe man als vorsorgliche Maßnahme den Suchbegriff deaktiviert und alle Nutzer entfernt, die vorgegeben hätten, Jonathan Galindo zu sein.

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Dienstag, 04. August 2020
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