08.07.2020 14:05 |

Klasseneinteilung:

Kilometertabelle - Gumpoldskirchen wehrt sich

Der Titel war für Gumpoldskirchen in der letzten Saison der 2. Klasse Ost/Mitte zum Greifen nahe. Corona verhinderte allerdings dann den Aufstieg in die 1. Klasse Ost. Nach einem Vorstandwechsel kam es am Montag jetzt zum Supergau. Der NOEFV teilte die Sportvereinigung plötzlich in die 2. Klasse Triestingtal ein. Für Neo-Obmann Andreas Kolm ein Ding der Unmöglichkeit. Der Klub wird diese Übersiedlung nicht so einfach hinnehmen.

Letzten Samstag übernahm Andreas Kolm den 1. SV Gumpoldskirchen vom scheidenden Obmann Hermann Stampfer. Nach nur zwei Tagen im Amt kam dann am Montag der Knalleffekt. In der Ligaeinteilungssitzung des NOEFV wurden die Gumpoldskirchner in die 2. Klasse Triestingtal eingeteilt. Der Grund: 17 Vereine in der 2. Klasse Ost/Mitte (Mitterndorf und Gießhübl/Hinterbrühl sind neu) und nur 13 Klubs in der 2. Klasse Triestingtal!
Für das Urgeistein in der 2. Klasse Ost/Mitte ein Schlag ins Gesicht und eine echte Hiobsbotschaft. Dass die Freude, über den Umzug beim SVG nicht groß sein würde, ahnte Triestingtal-Gruppenobmann Robert Knollmüller: „Ich denke nicht, dass sie das euphorisch aufgenommen haben.“ So war es dann auch. Obmann Kolm und sein Team werden nämlich Einspruch gegen diese Entscheidung beim Verband einbringen.

Für den NOEFV war die Kilometertabelle ausschlaggebend. Gerechnet wurde die einmalige Wegstrecke zu den anderen 13 Triestingtal-Clubs - macht insgesamt 244 Kilometer. Somit kührte sich Gumpoldskirchen zum „Sieger“. Zweiter in dieser Tabelle wurde Eichkogel. Sie würden mit 313 Kilometer aber um 69 Kilometer mehr fahren müssen. Ein Argument, das Gumpoldskirchen-Obmann Andreas Kolm nicht nachvollziehen kann: „Ich verstehe nicht, warum der Verband nur nach den Kilometern geht und die Verbindung eines verwurzelten Vereines in die 2. Klasse Ost/Mitte zerstört.“

Keine wirklichen Derbys
Während die Gumpoldskirchner in der 2. Klasse Ost/Mitte einige Revierderbys hätten und sechs vereine im Umkreis von knapp 15 Kilometer liegen - hat man im Triestingtal nur zwei solche Duelle. Triestingtal-Gruppenobmann Robert Knollmüller: „Wir waren zu wenige, im Südosten waren zu viele, daher war das ein logischer Schritt. Dass das nicht für alle günstig ist, ist klar. Aber da steht das Gesamtinteresse über dem des Einzelnen.“ Bis Donnerstag um 12 Uhr kann Gumpoldskirchen noch in Berufung gehen.

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