Klopp, Mane und Co.

Gemeinsamer Protest von Liverpool geht um die Welt

Die Profis des englischen Tabellenführers FC Liverpool haben sich mit einem symbolischen Kniefall im Training am Montag den Protesten gegen den Tod des Afroamerikaners George Floyd angeschlossen. So wollten sie ihre Unterstützung für die „Black Lives Matter“-Bewegung und die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA zeigen. Auch in der deutschen Bundesliga hatte es von Profis verschiedene Aktionen und Gesten gegeben. Den Statuten der Liga zufolge sind solche Aktionen untersagt.

Der Vorsitzende der englischen Anti-Rassismus-Initiative „Kick it Out“ hat jeden Profi-Fußballer in der Premier League aufgefordert, ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Dazu sollen alle Spieler zum geplanten Neustart der Liga am 17. Juni auf die Knie gehen. „Nicht nur die schwarzen Spieler. Auch die weißen - alle“, sagte Sanjay Bhandari dem „Guardian“. Das wäre eine „starke Botschaft“. Auch die Chelsea Spieler setzten am Dienstagvormittag ein Zeichen.

Bhandari appellierte an den Deutschen Fußball-Bund (DFB), die Spieler für ihre Proteste am vergangenen Spieltag nicht zu bestrafen. Es müsse auch im Fußball die Freiheit zum Protest geben. „Hier geht es um Gerechtigkeit. Ich sehe die Aktionen nicht als politisch an. Das ist menschlich“, sagte Bhandari.

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