07.04.2020 18:52 |

Auch Gehaltsverzicht

Kurzarbeit für Formel-1-Belegschaft in England

Die Formel-1-Muttergesellschaft im Besitz von Liberty Media hat wegen der Corona-Krise fast die Hälfte ihrer mehr als 400 Beschäftigten in England bis Ende Mai in Kurzarbeit geschickt. Außerdem seien bei Führungskräften Gehaltskürzungen umgesetzt worden, wie ein Unternehmenssprecher am Dienstag ebenfalls bestätigte. Der freiwillige Gehaltsverzicht in der Chefetage betrage 20 Prozent, bei Vorstandschef Chase Carey sei es mehr.

Die in Kurzarbeit befindlichen Angestellten in den englischen Niederlassungen erhalten von der britischen Regierung 80 Prozent ihres Gehalts bei einer Obergrenze von 2.500 Pfund pro Monat abgegolten. Auch mehrere der in Großbritannien beheimateten Rennställe haben ihre Mitarbeiter bereits in Kurzarbeit geschickt. Die wegen der Corona-Pandemie vor dem Auftakt Mitte März gestoppte Formel-1-Saison wird frühestens im Sommer beginnen. Derzeit ist eine bis in den Dezember verlängerte Serie mit 15 bis 18 Rennen geplant.

Werks-Zwangspause für Teams auf fünf Wochen ausgedehnt
Indes wurde auch der zwangsweise Werksurlaub für die Teams wegen der Coronavirus-Pandemie um weitere zwei Wochen verlängert. Die verordnete Pause, in der keine Arbeiten an der Entwicklung der Rennwagen erlaubt sind, werde von 21 auf 35 Tage ausgedehnt, hieß es in einer Mitteilung des Automobil-Weltverbandes FIA am Dienstag. Dies sei ein einstimmiger Beschluss aller Teams und der Spitzen der Rennserie, der vom Motorsport-Weltrat der FIA abgesegnet worden sei. Wegen der Corona-Krise war die Sommerpause der Formel 1 vorgezogen und verlängert worden.

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