26.02.2020 05:55 |

Mehr Wahlfreiheit

Lenovo bietet viele neue Thinkpads mit AMD-Chip an

Der PC-Gigant Lenovo hat eine Reihe neuer Business-Notebooks der Thinkpad-Reihe enthüllt, die mit einer interessanten Neuerung aufwarten: Neben den obligaten Modellen mit Intel-Prozessor bietet der PC-Riese heuer auch eine wachsende Zahl von Geräten mit AMD-Innenleben an. Ein Indiz, dass AMD seinen Rückstand im Mobilbereich aufholt.

Bisher fand man AMD-Chips aufgrund des höheren Stromverbrauchs selten in Notebooks, in Business-Notebooks kamen die Chips des Intel-Rivalen bislang kaum zum Einsatz. Mit der neuen Ryzen-4000-Generation, die AMD vor einigen Wochen auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas enthüllt hat, scheint sich das Blatt nun zu wenden.

Ryzen-Prozessoren in der Oberklasse
Das zeigt sich an den jüngsten ThinkPad-Neuvorstellungen von Lenovo. Hier soll es in Zukunft in fast allen Modellreihen die Option auf AMD-Prozessoren geben - in der T-, der X- und der L-Serie. Freilich werden die Geräte weiterhin auch mit Intel-Innenleben - Core-i-Prozessoren der 10. Generation - angeboten, als Alternative gibt es nun aber AMDs Ryzen 4000.

Die Option auf AMD-Innenleben bietet Lenovo quer durchs neue Thinkpad-Sortiment an: Beim 13-Zoll-Ultrabook ThinkPad X13 (Yoga), beim im mittleren Preissegment angesiedelten L-Modell mit 14 oder 15 Zoll Diagonale und beim Hochleistungs-Gerät Thinkpad T mit 14 oder 15 Zoll Diagonale. Bisher fand man AMD-Chips nur in der Einsteiger-Modellreihe Thinkpad E.

Besserer Standby-Modus und WIFI 6
Neben den neuen Chips hat Lenovo seiner neuen Thinkpad-Generation noch einige andere Neuerungen spendiert - darunter ein besserer Standby-Modus, damit sich die Geräte bei Nichtbenutzung weiter synchronisieren, der neue WLAN-Standard WIFI 6, bei einzelnen Modellen optionale 4K-, OLED- und Dolby-Vision-Displays und eine Abdeckung für die Frontkamera.

Dass Lenovo - ebenso wie andere große PC-Hersteller wie Acer - heuer so stark auf AMD-Chips setzt, darf man laut Einschätzung der „PC World“ als Indiz dafür werten, dass AMD den vor allem beim Stromverbrauch spürbaren Rückstand zu Intel langsam aufholt und man bei Lenovo und anderen PC-Herstellern die neuen Ryzen-Chips für konkurrenzfähig hält.

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