07.02.2020 12:49 |

Belastungsprobe

Klappt nicht gut: Motorola Razr versagt bei Test

Wie oft lässt sich Motorolas erstes Smartphone mit flexiblem Display auf- und wieder zuklappen? Das Technik-Portal Cnet hat die Probe aufs Exempel gemacht und das Razr derselben Belastungsprobe wie zuvor das Samsung Galaxy Fold unterzogen. Das Ergebnis: ernüchternd.

Bereits im vergangenen Herbst hatten die Experten von Cnet Samsungs Galaxy Fold der Belastungsprobe unterzogen. Nach 14 Stunden und 119.380 „Faltungen“ fiel zunächst eine Hälfte des Displays aus, weniger als 1000 Klappvorgänge später versagte auch die andere.

Jetzt rückte das IT-Portal mit dem sogenannten Foldbot auch Motorolas Razr zu Leibe. Das Ziel: 100.000 Faltungen. Bereits nach rund 27.000 Klappvorgängen bereitete das Scharnier jedoch Probleme und ließ sich nur noch unter größerer Kraftanstrengung, begleitet von knackenden Geräuschen, zuklappen.

Erste Probleme binnen eines Jahres
Cnet verweist in diesem Zusammenhang auf eine Studie aus dem Jahr 2017, der zufolge US-Amerikaner im Schnitt 80 Mal pro Tag zu ihrem Smartphone greifen. Umgerechnet auf das Razr bedeute dies, so das Portal, dass das Smartphone binnen eines Jahres erste Probleme bekommen könnte.

In den USA wird das Motorola Razr zu einem Preis von 1500 Dollar verkauft, umgerechnet rund 1364 Euro. In Deutschland soll der Markstart im ersten Halbjahr 2020 erfolgen. Einen offiziellen Euro-Preis hat Motorola noch nicht verraten. Wann und ob es in Österreich in den Handel kommen wird, ist bislang nicht bekannt.

 krone.at
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