05.02.2020 15:00 |

Österreich-Spitze

Falscher Fünfziger: Wien ist Hochburg für Blüten

2861 gefälschte Banknoten wurden im Vorjahr in Wien aus dem Verkehr gezogen. Das entspricht 35,9 Prozent aller Blüten, die in ganz Österreich aufgetaucht sind. Wien bleibt damit die Falschgeld-Hochburg im Lande. Spitzenreiter unter den nachgemachten Banknoten ist der sprichwörtliche „falsche 50er“.

Keine Angst: Die Chance, eine Blüte im Geldbörserl zu haben, ist relativ gering. So sind in Österreich derzeit rund 672 Millionen Banknoten in Umlauf. Die falschen Scheine bewegen sich also im Promille-Bereich.

Ebenfalls positiv: Das Falschgeld geht deutlich zurück. So tauchten in Wien im Jahr 2018 mit 5367 nachgemachten Banknoten noch fast doppelt so viele Blüten wie 2019 auf. „Der Rückgang belegt eindeutig die hohen Sicherheitsstandards der Europa-Serie“, so Friedrich Hammerschmidt von der Nationalbank.

„Alle Banknoten leicht auf Echtheit zu überprüfen“
Der 50-Euro-Schein ist deswegen bei Fälschern beliebt, weil er oft nicht so streng kontrolliert wird wie etwa eine 100-Euro-Note. An zweiter Stelle bei den Blüten liegt der 20er, erst dann kommt der 100er. „Mit den Prüfschritten Fühlen, Sehen, Kippen sind aber alle Euro-Banknoten leicht auf ihre Echtheit zu überprüfen“, erklärt Hammerschmidt.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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