16.01.2020 06:00 |

Uber-Fahrer erstochen

Bluttat in London: Verdächtiger floh nach Salzburg

Schockierende Bluttat zu Jahresbeginn in London: Im Zuge eines Streits im Straßenverkehr zückte der Täter ein Messer und stach auf den Uber-Fahrer Takieddine Boudhane ein. Der Algerier erlag am Tatort seinen Verletzungen. Der mutmaßliche Mörder soll am nächsten Morgen in ein Flugzeug nach Salzburg gestiegen sein.

3. Jänner, kurz vor 19 Uhr: Aus unbekanntem Grund gerieten Mopedfahrer und Uber-Essens-Zusteller Takieddine Boudhane und der Lenker eines Kastenwagens auf der Lennox Road nahe dem Finsbury Park in Streit. Ein Wort ergab das andere – bis der Autofahrer ein Messer zückte und auf den Algerier einstach. Der Angreifer ergriff die Flucht, sein Opfer (30) verstarb noch vor Ort.

Zwei Tage später hatten die Ermittler die Identität des mutmaßlichen Mörders ausgeforscht – doch da war es bereits zu spät: „Nach derzeitigen Erkenntnissen stieg der Verdächtige am Morgen nach der Bluttat in ein Flugzeug nach Österreich“, so der zuständige Polizeichef Raj Kohli.

Schweiz als Ziel?
Wie die „Krone“ erfuhr, landete die gesuchte Person tatsächlich in Salzburg. Von wo aus er die Flucht fortgesetzt haben dürfte. Einiges deute daraufhin, dass er die Schweiz als Ziel hat. „Wir können bestätigen, dass es einen internationalen Haftbefehl gibt“, so Vincenz Kriegs-Au vom heimischen Bundeskriminalamt.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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