Ermittlungen laufen

Bombendrohung gegen Polizei: Inspektion evakuiert

Großeinsatz im niederösterreichischen Amstetten: Nach einer Bombendrohung gegen den städtischen Polizeiposten wurde am Sonntag die Inspektion evakuiert und großräumig abgeriegelt. Die Räumlichkeiten der Exekutive wurden daraufhin von Experten untersucht - die rasch Entwarnung geben konnten. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Bereits am frühen Morgen wählte ein Unbekannter mehrmals den Notruf und drohte der Exekutive mit einem Attentat. Ein Großeinsatz der Polizei war die Folge. Der Posten wurde geräumt, mehrere Straßenzüge sicherheitshalber gesperrt. Auch die Rettung war mit einigen Einsatzwagen vor Ort, bevor Entwarnung gegeben werden konnte.

Besorgte Anrainer beruhigt
„In erster Linie waren wir damit beschäftigt, die besorgten Anrainer zu beruhigen“, meint ein Ermittler. Denn alleine das viele Blaulicht und die zahlreichen Uniformierten auf der Straße hatten für Beunruhigung in der Mostviertel-Metropole gesorgt. „Das war ja vermutlich genau das, was der Anrufer bezwecken wollte“, meint ein Beamter.

Eine Bombe wurde zwar nicht gefunden, und damit habe auch zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden, wie betont wird, der anonyme Anrufer muss aber dennoch mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen. „Wir sind gerade dabei, den unbekannten Anrufer auszuforschen“, heißt es in einem offiziellen Statement der Exekutive.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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