Fans schikaniert

„Polizei-Diktatur“: Türkei-Skandal um Rose-Team

Nächste Aufregung bei Borussia Mönchengladbach! Diesmal stehen die Anhänger des Rose-Vereins im Mittelpunkt. Die Fans der Deutschen wurden von der türkischen Polizei geradezu schikaniert. Nach der turbulenten Anreise des Teams kommt der Bundesliga-Klub derzeit nicht zur Ruhe.

Was war passiert? Zuerst wurde den knapp 5000 mitgereisten Anhängern der „Fohlen“ die persönliche Anreise zum Fatih-Terim-Stadion verboten. Stattdessen pferchte sie die Polizei in Busse. Bei dieser Aktion wurden laut „Bild“-Informationen zwei Fans des Rose-Klubs festgenommen. Der Vorwurf: Sie sollen Polizisten geschlagen haben. Nach Auswertung von Video-Material wurden diese Anschuldigung widerlegt und die Fans freigelassen. 

Entfernung aller christlichen Symbole - Eberl spricht von Polizei-Diktatur
Beim Einlass ins Stadion folgte der nächste Schock! Den Fans wurden alle Fahnen abgenommen, die das Gladbacher Wappen trugen. Das Motiv: Das Wappen ziert ein christliches Kreuz. Gladbach-Manager Max Eberl war außer sich vor Wut: „Ich bin schockiert. Wir werden uns bei der Uefa beschweren. Das ist Polizei-Diktatur. Unsere Fans sind hier von Anfang an drangsaliert worden.“

Gladbach-Spieler fühlen mit ihren Fans
Christoph Kramer, Weltmeister von 2014, meinte, es sei „nicht zu akzeptieren in Zeiten, in denen Toleranz angesagt ist“. Sein Teamkollege und Torschütze zum späten 1:1-Ausgleich, Patrick Herrmann, fügte hinzu: „Wir verurteilen klar, wie man hier mit unseren friedlichen Anhängern umgegangen ist.

Auch sportlich läuft es in Europa nicht rund
Neben der Aufregung abseits des Platzes, war auch die Leistung der Rose-Elf nicht zufriedenstellend. Nach einer schwachen Darbietung gelang erst spät der Ausgleich zum 1:1-Endstand. Nach dem 0:4-Debakel gegen den WAC ist Gladbach nun gegen AS Roma zum Siegen verdammt.

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