Geschnappt!

Mann warf Steine auf Autos

Kopfschütteln bei der Polizei in Krems: Die Beamten stellten nun einen 20-Jährigen, als er gerade Steine von einer Fußgängerbrücke auf fahrende Autos warf. Ende August hatte ein Felsbrocken etwa die Windschutzscheibe einer Politikerin zertrümmert, ihr Beifahrer war damals von Glasscherben getroffen worden.

Über mehrere Wochen dürfte der junge Mann seinem gefährlichen „Hobby“ auf einer Brücke in Krems-Stein nachgegangen sein. Mindestens viermal, das gab er nun im Polizeiverhör zu, hatte er Felsbrocken auf die Straße geworfen. Eines seiner Opfer: Die Tullner Stadträtin Susanne Stöhr-Eißert. Sie startete Ende August einen Zeugenaufruf im Internet und warnte andere Lenker vor der Gefahrenstelle. Zum Glück wurde bei den Zwischenfällen niemand ernsthaft verletzt. Auch die Politikerin kam mit dem Schrecken davon, als ein schwerer Pflasterstein plötzlich ein Loch in die Frontscheibe schlug. Ihr Schwiegervater auf dem Beifahrer wurde von Splittern getroffen. Ein Glück, dass Stöhr-Eißert die Nerven behielt und ihr Fahrzeug nicht verriss. „Das hätte einen schweren Unfall zur Folge haben können“, weiß man auch bei der Polizei.

In weiterer Folge meldeten sich noch andere Opfer.Pensionierter Polizist konnte den Fall lösenDass der Schuldige nun ausgeforscht werden konnte, verdanken die Ermittler laut NÖN einem pensionierten Kollegen. Ihm hatte eine Bekannte erzählt, dass sie den Verdächtigen kurz vor dem Wachauer Volksfest auf der Brücke gesehen hatte. Der Rentner legte sich beherzt auf die Lauer, ertappte den 20-Jährigen auf frischer Tat.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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