29.08.2019 12:15 |

Für 7 Euro pro Monat

ÖAMTC überwacht Autos der Kunden mit Motor-Sensor

Die ÖAMTC-Pannenhilfe wird mit dem neuen Angebot Smart Connect digital. Mithilfe eines Connectors, der ins Fahrzeug eingebaut wird, werden Fehlermeldungen an den Helpdesk des Touringclubs und an die App des Users übermittelt, was im Idealfall verhindert, dass das Auto überhaupt liegen bleibt. Weitere Features sind u. a. ein Fahrtenbuch und ein Eco-Score sowie eine „Find my car“-Funktion.

79 Euro beträgt der Preis für den Connector, weitere 6,90 Euro werden dann monatlich für den Service fällig. Dafür werden u. a. die drei wichtigsten Pannen-Einsatzgründe - Batterie (31 Prozent), Motor und Motormanagement (21 Prozent) sowie Lichtmaschine und Starter (neun Prozent) abgedeckt.

Durch die frühzeitige Information in der App oder durch einen Anruf des technischen Helpdesks kann man unter Umständen rechtzeitig eine Werkstatt aufsuchen oder verhindern, dass die Batterie etwa durch ein eingeschaltetes Innenlicht entleert wird. Bleibt man dennoch liegen, wissen die Helfer besser Bescheid, woran es hapert.

Einbau wird in App erklärt
Die App am Handy ist durchaus gelungen: Sie geleitet den Autobesitzer je nach Modell durch den Einbau, den dadurch auch Menschen mit zwei linken Händen hinbekommen sollten. Danach kann man sich einfach zurücklehnen und auf die hoffentlich nie aufpoppenden Fehlermeldungen warten oder sich seinem Spieltrieb hingeben.

Fahrtenbuch und Diebstahlschutz
Neben einem Fahrtenbuch, das vollautomatisch erstellt wird, lassen sich Zonen festlegen, bei deren Verlassen Alarm geschlagen wird. Dadurch ist Smart Connect gleichzeitig ein Diebstahlschutz. Und auf großen Parkplätzen kann man sich die Position des Wagens zeigen lassen, wenn man diese vergessen hat.

Sparsam oder nicht? App schätzt Fahrstil ein
Im Sinne der Umwelt gibt ein Eco-Score Aufschluss, wie energiesparend die letzte Fahrt verlaufen ist. Hier ist vonseiten des ÖAMTC angedacht, die Lenker einzelner Modelle in Zukunft miteinander wetteifern zu lassen, wer umweltschonender unterwegs ist. Tank- und Kilometerstand lassen sich ebenfalls bequem per Handy auf der Wohnzimmercouch ablesen.

Kommunikation Ende-zu-Ende-verschlüsselt
Vonseiten des Mobilitätsclubs versichert man, viel Wert auf Datenschutz gelegt zu haben: Alle Kommunikationswege seien nach höchsten Standards end-to-end verschlüsselt. Auch die eigenen Mitarbeiter bekommen nur die relevanten Daten zu sehen, während Fahrten, Statistiken, Bewegungsprofile und persönliche Informationen nur der Fahrer selbst sieht.

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