16.08.2019 11:33 |

Geschäft geschrumpft

Nvidia-Bilanz leidet unter Ende des Bitcoin-Booms

Der Grafikkarten-Spezialist Nvidia hat im vergangenen Quartal die Erwartungen der Börse übertroffen, obwohl sein Geschäft - nicht zuletzt durch das Ende des großen Bitcoin-Rausches 2017 - erneut geschrumpft ist. Die Aktie legte nach Bekanntgabe der Zahlen am Donnerstag zeitweise um mehr als sechs Prozent zu.

Der Umsatz von Nvidia in dem Ende Juli abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal fiel im Jahresvergleich um 17 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Dollar (2,32 Milliarden Euro). Das war allerdings mehr als Analysten erwartet hatten - und ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Quartal davor. Das nährte Hoffnungen, dass es für Nvidia wieder aufwärts geht. Der Quartalsgewinn halbierte sich unterdessen auf 552 Millionen Dollar.

Im Geschäft mit Grafikkarten vor allem für Gamer sank der Umsatz um 27 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar. In diesem Bereich macht sich nach wie vor das Ende des Bitcoin-Booms bemerkbar - mit dem Kurseinbruch fielen auch die Käufe von Grafikkarten weg, mit denen Einheiten der Kryptowährung erzeugt wurden. Der Umsatz mit Chips für Rechenzentren schrumpfte um 14 Prozent auf 655 Millionen Dollar.

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