24.07.2019 15:05 |

Vergleich mit FTC

Datenschutz: Facebook zahlt fünf Milliarden Dollar

Facebook hat einem milliardenschweren Vergleich mit der US-Handelsaufsicht FTC zugestimmt. Um Ermittlungen der Behörde zu beenden, wird das soziale Netzwerk die Redkordsumme von fünf Milliarden US-Dollar zahlen. Die FTC setzte zudem weitere Auflagen durch.

Unter anderem soll es demnach beim Verwaltungsrat des Online-Netzwerks ein zusätzliches Gremium zur Datenschutzaufsicht geben. Dies solle Gründer und Chef Mark Zuckerberg die bisherige Machtfülle bei Datenschutz-Entscheidungen nehmen, erklärte die FTC am Mittwoch.

Datenskandal um Cambridge Analytica als Auslöser
Die Behörde untersuchte, ob das weltgrößte soziale Netzwerk mit der Weitergabe von Nutzerdaten an die Analysefirma Cambridge Analytica im US-Präsidentschaftswahlkampf von Donald Trump gegen ein Datenschutzgesetz von 2011 verstoßen hat. Cambridge Analytica hatte Daten von rund 87 Millionen Facebook-Nutzern abgegriffen, die bei der Präsidentenwahl mutmaßlich missbraucht wurden, um Trump zu unterstützen.

Politiker und Regulierer rund um den Globus hatte das alarmiert und zu einer breiten öffentlichen Diskussion darüber geführt, ob Facebook nicht stärker kontrolliert werden müsse.

Ausreichend Reserven
Für Facebook ist eine Strafe dieser Größenordnung leicht zu verdauen. Bereits im ersten Quartal hatte Facebook dafür drei Milliarden Dollar zurückgestellt. In dem Vierteljahr gab es immer noch 2,43 Milliarden Dollar Gewinn. Schon damals hatte das Unternehmen geschätzt, dass die Zahlung auf fünf Milliarden Dollar hinauslaufen könnte.

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