Neues System:

Linzer Restmüll muss weiter reduziert werden

„Der umweltfreundlichste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht“, meinte gestern VP-Stadtvize Bernhard Baier bei der Präsentation des neuen Abfallwirtschaftsprogramm. Auch wenn man in Linz gut unterwegs sei, wisse er, dass es wichtig sein wird, gerade bei jungen Menschen ein Bewusstsein für das Thema zu entwickeln.

Erich Ehrentraut, Leiter des Bereichs Abfall der Linz Service GmbH, ist sich der künftigen Herausforderungen bewusst. Die Linzer Bevölkerung wächst ständig, unverbaute Flächen für Abfallsammelbehälter oder Sammelstellen werden dagegen rar. Zudem kommen die fleißigen Mülltrenner in die Jahre und auch die immer mehr werdende Multikulturalität der Bevölkerung mit anderen „Zugängen“ zur Mistentsorgung stellt ein gewisses Problem dar. Die aktuellen Zahlen sprechen für Linz. Mit 464 Kilogramm pro Einwohner pro Jahr (siehe Grafik rechts) hat die Stadt den zweitniedrigsten Wert in Oberösterreich. Und während 2010 noch 206 kg Restmüll pro Einwohner und Jahr anfiel, liegt man nun bei 197,5 kg.

Recycling-Strategien bis Ende 2021/Anfang 2022
Um aber eine weitere Verbesserung der Situation herbeizuführen, muss vor allem beim Recycling noch viel mehr getan werden. Darum will man den Bürgern die Trennung künftig so bequem und einfach wie möglich machen.

Noch bleiben Conatainer
Den Linzer Süden hat man bereits mit Jahresbeginn begonnen, für Kunststoffe mit Sammelbehältern oder gelben Säcken auszustatten. Noch in der Ferienzeit fängt man damit auch am Spallerhof und am Bindermichl an. Bis Ende 2020 soll dies dann in der ganzen Stadt passiert sein. Auch wenn die Trennmoral bei Altpapier ohnehin hoch ist, ist auch hier noch Luft nach oben und werden deshalb bis Ende 2021/Anfang 2022 auch Altpapierbehälter bei jeder Liegenschaft im Stadtgebiet zu finden sein.

Mario Ruhmannseder/Kronen Zeitung

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