15.07.2019 13:12 |

Plus 3,2 Prozent

Haushaltsenergie ist wieder teurer!

Die Preise für Haushaltsenergie sind im Mai um 3,2 Prozent höher gewesen als vor einem Jahr. Am stärksten verteuert hat sich Brennholz mit 6,3 Prozent, gefolgt von Strom mit einem Preisanstieg um vier Prozent. Heizöl kostete um 2,7 Prozent mehr. Die Preise für Superbenzin und Diesel stiegen um je 2,5 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat April war Energie für Haushalte um 1,1 Prozent teurer. Der Verbraucherpreisindex (VPI) erhöhte sich im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent und im Vergleich zu April 2019 um 0,2 Prozent, so der von der Österreichischen Energieagentur errechnete Energiepreisindex.

Die fossilen Treibstoffe und Heizöl waren laut Energieagentur zentraler Preistreiber der vergangenen Monate. Sie spielen in der Entwicklung des Energiepreisindex eine große Rolle, weil sie für den typischen österreichischen Haushaltskunden von großer finanzieller Bedeutung sind. Preissteigerungen bei diesen Energieträgern wirken dementsprechend stark auf die Entwicklung des Energiepreisindex.

Trendumkehr erkennbar
Der Preis für Brennholz ist in den vergangenen 24 Monaten deutlich gestiegen, allerdings ist derzeit eine Trendumkehr erkennbar. Der Preis für Holzpellets entwickelte sich eher stabil und wirkte leicht dämpfend auf die Inflation, weil biogene Brennstoffe deutlich geringer gewichtet sind als fossile Brennstoffe. Der Gaspreis ist gesunken.

Fernwärme war im Mai um 2,1 Prozent teurer als vor einem Jahr, Gas um 1,5 Prozent. Holzpellets kosteten um 0,8 Prozent mehr. Im Vergleich zum Vormonat April wies Superbenzin mit plus 3,5 Prozent die stärkste Preissteigerung auf. Dahinter folgten Heizöl (plus 2,5 Prozent) und Diesel (plus 1,6 Prozent). Strom, Fernwärme und Gas waren unverändert. Holzpellets waren um 1,6 Prozent billiger als im April. Der Brennholzpreis sank leicht um 0,2 Prozent.

Bei einem Anbieterwechsel lassen sich mitunter Kosten für Haushaltsenergie beträchtlich reduzieren. Wer wissen will, wie viel man sparen kann, sollte einen Blick auf Vergleichsplattformen wie etwa durchblicker.at oder e-control.at machen.

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