06.07.2019 20:29 |

Schocker in Wimbledon

Fognini: „Hier sollte eine Bombe explodieren!“

Keine Frage: Fabio Fognini hat schon im bisherigen Verlauf seiner Kariere (seines Lebens?) nicht unbedingt den Eindruck erweckt, jedes seiner Worte auf die Goldwaage zu legen und genauer nachzudenken, bevor er etwas sagt. Nach seinem heutigen Wimbledon-Aus gegen den US-Amerikaner Tennys Sandgren schraubte der italienische Tennis-Profi sein Skandal-Niveau aber noch einmal gehörig in die Höhe. Den Wimbledon-Veranstaltern wünschte Fognini nichts weniger als einen Bombenanschlag!

Und wieso dieser widerliche Ausraster? Ganz einfach wie eigentlich unglaublich: Der Italiener störte sich daran, dass seine Partie gegen Sandgren auf den Außenplatz 14 eingeteilt worden war. Das war alles - so etwas, das für vermutlich 95 Prozent aller Tennis-Profis nicht einmal ein Problem darstellen würde, reichte für Fognini aus, um für Entsetzen zu sorgen. Wobei: Allein auf „Hier sollte eine Bombe explodieren!“ beschränkte sich Fognini in seiner Suada nach der 3:6-6:7-3:6-Niederlage nicht einmal.

Auch für eine generelle Beschimpfung der Wimbledon-Gastgeber-Nation hatte er noch genügend Zeit: „Verdammte Engländer, echt!“

Die Chance, sich nach einer kurzen Abkühlungsphase ernsthaft von seinen Worten zu distanzieren und doch um Entschuldigung zu bitten, ließ Fognini übrigens verstreichen. Über die Lippen kam ihm lediglich ein: „Wenn ich jemanden angegriffen habe, entschuldige ich mich…“ Ob das für die Offiziellen in Wimbledon, von der ATP und vom Grand-Slam-Board reicht, ist allerdings fraglich - eine Sperre und eine hohe Geldstrafe stehen im Raum…

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