So, 21. April 2019
13.04.2019 13:51

Und 2,6 für Privat-Jet

20 Mio. Dollar im Jahr für Zuckerbergs Bodyguards

Das soziale Netzwerk Facebook lässt sich die Sicherheit des Firmengründers einiges kosten. 20 Millionen US-Dollar habe man 2018 in die Bewachung von Mark Zuckerberg gesteckt, berichtet Facebook in einer Börsennachricht. Zum Vergleich: 2017 - vor dem großen Skandal um die Daten-Söldner von Cambridge Analytica - waren es „nur“ neun Millionen.

Zuckerberg zahlt sich selbst - wie es auch Apple-Gründer Steve Jobs tat und Google-Gründer Larry Page tut - nur einen US-Dollar Jahresgehalt aus. In Summe hat er von Facebook 2018 aber trotzdem 22,6 Millionen US-Dollar bekommen, von denen 20 Millionen US-Dollar für „das komplette Sicherheitsprogramm“ für ihn und seine Familie inklusive ständiger Bewachung zuhause wie auf Reisen ausgegeben wurden.

Auch Zuckerbergs Reisekosten stiegen
Weitere 2,6 Millionen US-Dollar von Facebook flossen in Zuckerbergs Privatjet. Auch für die Reisen des Firmengründers hat Facebook mehr ausgegeben als noch im Vorjahr, als noch 1,5 Millionen US-Dollar für den Privatjet ausgegeben wurden.

Auch Sandbergs Sicherheit wurde teurer
Zuckerberg ist nicht der einzige wichtige Kopf bei Facebook, dessen Sicherheit dem Unternehmen viel wert ist. Auch seine Statthalterin Sheryl Sandberg wurde 2018 um 2,9 Millionen US-Dollar beschützt. Auch bei ihr stiegen die Kosten für Bodyguards und andere Sicherheitsmaßnahmen - allerdings nicht so stark wie beim Firmengründer, sondern lediglich um 300.000 Dollar. 900.000 US-Dollar zahlte Facebook für den Unterhalt von Sandbergs Privatflugzeug.

Facebook hat skandalreiches Jahr hinter sich
Mit Ausnahme der Börsennachricht gab es seitens Facebook keinen Kommentar zu den gestiegenen Bewachungskosten der Führungsriege. Es liegt jedoch nahe, dass die höheren Kosten für Sicherheit in Zusammenhang mit den vielen Skandalen stehen, die Facebook in den letzten Monaten gebeutelt und den Ruf der Chefetage nicht unbedingt verbessert haben - etwa jener um die Datenanalyse-Söldner von Cambridge Analytica, den Live-Stream des Terrorakts von Christchurch oder Nazi-Sympathisanten als Werbezielgruppe, um einige zu nennen.

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