Nach zwölf Pleiten

Austria-Krise: Negativrekorde und Horror-Szenario

Die Austria steckt in der Krise: Zwölf Niederlagen nach 24 Runden, im Frühjahr fünf der sechs Ligaspiele verloren  - und jetzt ist auch noch ein Play-off-Derby gegen Rapid möglich!  Bei den Violetten läuten die Alarmglocken - geht die sportliche Talfahrt nämlich weiter, droht wie schon letzte Saison erneut den Europacup zu verpassen.

Mit dem Heim-0:1 gegen Sturm hat man jedenfalls einige Negativrekorde aufgestellt, das bisher mehr als unrühmliche Frühjahr in Zahlen und Fakten:

  • Erstmals in der Geschichte der Bundesliga verlor die Austria zwölf ihrer ersten 24 Spiele.
  •  Erstmals in der Geschichte der Bundesliga verlor die Austria fünf der ersten sechs Frühjahrsspiele.
  • Erstmals in der Geschichte der Austria verlor ein Trainer die ersten drei Spiele - passierte jetzt Robert Ibertsberger.
  •  Das K. o. gegen die Grazer war die vierte Liga-Niederlage in Serie - hatte es zuletzt 2001 gegeben.
  •  Und dazu kommt ja noch das Aus im Cup beim Regionalligaklub GAK.

Geht’s so weiter, wird man nicht einmal Fünfter - diesen Platz braucht man aber zumindest, um eine Chance auf den Europacup zu haben. Der Dritte ist ja fix im Europacup, der Vierte auch (wenn Salzburg Cupsieger wird), der Fünfte würde dann Relegation spielen - wahrscheinlich gegen Rapid, wenn Grün-Weiß nicht den Cup gewinnt. Ein Play-off gegen Rapid um den Europacup, dort ausscheiden - das violette Horror-Szenario schlechthin.

Die größere „Baustelle“
Kann noch vermieden werden, zu Platz drei fehlen ja nur drei Punkte. Den Ernst der Lage hat man erkannt, nur noch niemanden gefunden, der den Karren aus dem Dreck zieht. Ibertsberger ist ebenso gefordert wie die Spieler, die ab sofort ein anderes Gesicht zeigen müssen. Das ist in Wahrheit auch Austrias größere „Baustelle“ als das Cupfinale

Ein Kommentar von Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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