18.03.2019 07:30 |

Ski Alpin

Spital statt Piste: Puchner fehlt in Saalbach

Nach dem Weltcupfinale in Andorra und den letzten Entscheidungen im Europacup wartet ab morgen mit den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Saalbach der letzte Saisonhöhepunkt. Während einige Salzburger um Titel kämpfen, wollen sich andere für einen Platz im ÖSV-Kader empfehlen.

Bartl Gensbichler und sein Team dürfen dabei jede Menge Topstars in Saalbach begrüßen. Allerdings gibt es auch prominente Abwesende. Marcel Hirscher hat seine Saison bereits beendet, Nici Schmidhofer jagt bei der Speedski-WM in Frankreich die 200 km/h-Marke und Mirjam Puchner, Siegerin der Abfahrt von Soldeu, muss unters Messer. „Mir wird der Nagel entfernt, den ich infolge meines Schien- und Wadenbeinbruchs 2017 im rechten Bein habe“, erklärte die Pongauerin.

Fix am Start: der Radstädter Christopher Neumayer. Er möchte sich mit einem Titel in Abfahrt oder Super-G jenes „Zuckerl“ holen, das ihm als Europacupvierter in der Abfahrts- und Super-G-Wertung in Form eines Fixplatzes für den Weltcup versagt blieb. „Das war natürlich schade, aber es gibt Schlimmeres“, sagte der Salomon-Pilot.

Für eine Riesenüberraschung könnte Tobi Kogler sorgen. Der 22-Jährige Aberseer, der an der Universität Denver studiert und in Nordamerika NORAM-, FIS- und Uni-Rennen bestreitet gilt im Slalom und Riesentorlauf als Geheimtipp. „Wenn alles klappt traue ich mir durchaus auch einen Sieg zu“, sagte Kogler, der extra für die Titelkämpfen nach Österreich gekommen war. Mit guten Ergebnissen möchte sich Kogler, der in dieser Saison bereits einen Sieg im NORAM-Cup feiern konnte, für einen Platz im ÖSV-Kader empfehlen. Das ist auch das Ziel von Jessica Gfrerer. Die 21-jährige Lungauerin aus Muhr hatte bei der Universiade in Krasnojarsk (Rus) zuletzt mit drei Goldmedaillen für Furore gesorgt.

Erstmals wird in Saalbach auch ein Mannschaftsbewerb gefahren. Bundesländerteams, bestehend aus zwei Damen, zwei Herren und einem U18-Läufer (männlich oder weiblich), duellieren sich am Donnerstagabend (18) in einem Parallelslalom. Spannung ist da auf jeden Fall garantiert.

Peter Weihs
Peter Weihs
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